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    Bayerische Meisterschaften

    26. Juli 2010

    Am gestrigen Sonntag ging es für mich zu den Bayerischen Meisterschaften nach München. 1500m standen auf dem Plan und schon beim Aufwärmen merkte ich, dass die Beine nach dem Wettkampfprogramm der letzten Wochen doch etwas Spritzigkeit vermissen ließen. "Hilft ja nichts" wie man hier in Bayern zu sagen pflegt, war also das Motto der Stunde und ich redete mir ein, dass sich die Beine nach ein bis zwei Runden "Einrollen" sicher um Längen besser anfühlen würden.
     
    Der Angang bis zur 1000m Marke kann mit 2:42 - 2:43min gelinde gesagt als sehr ruhig bezeichnet werden und die Beine wurden tatsächlich besser. Ich entschloss mich dann 500m vor Schluss meine Attacke zu setzen um wenn möglich meinem härtesten Konkurrenten Falko Zauber, der eher auf der Mittelstrecke beheimatet ist, schon frühzeitig den Wind aus den Segeln zu nehmen. Was sich zunächst gut anließ wurde auf der Zielgerade noch zu einem engen Fight, bei dem Falko zwischenzeitlich schon mit Schulterbreite vor mir lag. Kurz vor dem Zielstrich konnte ich noch einmal kontern und gewann mit 3:51,36min und 0,24s Vorsprung. Die letzen 500m legten wir dabei in flotten 68-69s zurück.
     
    Da für mich die nächste Zeit Spaß haben im Vordergrund steht geht es für mich schon kommenden Freitag weiter, mit für mich sehr kurzen 800m in Neustadt und ich freue mich schon auf zwei schnelle Runden. Vielleicht lässt sich ja nochmals die Bestzeit angehen, wir werden sehen.
     
    Euer,
    Philipp

    In der Spitze angekommen

    21. Juli 2010

    Philipp Pflieger 5000m DM Braunschweig 2010 (Hajo Sport Foto)

    Wow, was ein Rennen! Ungefähr 1400m vor Schluss selbst die Initiative ergriffen und das bis dahin typisch taktisch geprägte 5000m Meisterschaftsrennen in Fahrt gebracht. Dann 400m vor Schluss von fünf Leuten gekontert worden, nur um 300m vor dem Ziel erneut zu überholen und mit Bronze meine erste Einzelmedaille bei Deutschen Aktiven-Meisterschaften zu gewinnen! Letzter Kilometer um die 2:32min, letzte Runde ungefähr in 58s und mit einer Zeit von 13:54,03min meine vierte Zeit unter 14 Minuten 2010, im vierten 5000m Rennen.
    Es war ein unglaubliches Gefühl als einer der Youngsters im Feld 3,5 Runden vor Schluss die Führung zu übernehmen und damit die finale Phase des Rennens einzuläuten. Das Publikum das einen nach vorn gepeitscht hat, der Fight der letzten Runde und nicht zuletzt auch die Siegerehrung im Stadionrund waren der Wahnsinn.

    Wer sich einen kleinen Eindruck verschaffen möchte, sollte einen Blick in meinen Media-Bereich werfen. Dort habe ich die Schlussphase des Rennens von leichtathletik.tv eingestellt.
    Danke an die vielen Gratulanten vor Ort und auch im Laufe der vergangenen Tage. Es ist ein geiles Gefühl, das ich die nächsten Tage im Verlauf einer entspannten Trainingswoche weiter auskosten werde.
     
    Euer,
    Philipp

    Netzathleten Interview

    16. Juli 2010

    Pünktlich vor den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig am kommenden Wochenende erschien auf der Sportplattform netzathleten.de ein Interview von Anfang Mai. Damals besuchten die Netzathleten unser Laufteam der LG TELIS FINANZ Regensburg und unterhielten sich mit Susi Lutz, Corinna Harrer und mir über die anlaufende Saison 2010, unsere Ziele und unseren möglichen Werdegang. Meinen Interviewpart habe ich im Media-Bereich online gestellt. Wer die ganze Coverage und die Interviews von Susi und Corinna sehen möchte, sollte hier vorbeischauen.
     
    Schöne Grüße,
    Philipp

    KBC-Nacht Heusden-Zolder

    12. Juli 2010

    Nachdem sonst immer ich mich hier verewige, möchte ich diesmal die Gelegenheit nutzen meinen "Race-Day" beim EAA-Meeting in Heusden-Zolder aus den Augen meines Trainers Kurt Ring zu veröffentlichen. Den Original-Bericht gibt es hier auf unserer Vereinswebsite.
     

    Wenn bei Philipp Pflieger der Glaube an sich selbst Berge versetzt

    Der Telis-Läufer läuft in Heusden-Zolder 5000 m Bestzeit trotz Widrigkeiten
     
    Heusden-Zolder, 10. Juli 2010 (orv) – Es ist kurz vor sechs Uhr abends bei der Anfahrt zum internationalen Meeting nach Heusden Zolder. Für Telis-Athlet Philipp Pflieger war diese Samstagnacht im Belgischen als erfolgreiche angedacht, doch der zufällige Blick auf eine digitale Temperaturanzeige am Straßenrand versprach Ungemach. 40 Grad im Schatten – kein Wetter für 5000 m Läufer. Der Trainer legt jedes Wort bei der Rennvorbesprechung auf die Goldwaage.

    Von „vorsichtig von hinten heraus laufen“ ist da die Rede, öfter als sonst. Die Auslegung der Strategie ist bei Athlet und Coach aber eine ganz andere. Philipp Pflieger denkt an sein Regensburger Rennen, wo er seinen viel zu forschen Beginn mit einer zähen zweiten Hälfte büßen musste. Der Trainer denkt indessen an die läuferfeindlichen Temperaturen und wie dort sein Schützling drei Stunden später überleben sollte.

    20 Uhr: Teamkollegin Corinna Harrer gewinnt abgeklärt vor zirka 10.000 Zuschauern das 800 m Rennen der U23 und lässt der Fünften der U20-EM Sofia Öberg aus Schweden mit harten letzten zweihundert Metern in etwas weniger als dreißig Sekunden und bestzeitnahen 2:04,89 nicht den Hauch einer Chance. Sie fühlt sich kurz vor der Abreise zur Junioren-WM nach Moncton in Form, liebt solche heißen Temperaturen. Der Himmel hat sich jetzt zwar etwas zugezogen, es hat aber immer noch schwüle 35 Grad.

    Indessen schwadroniert Philipp Pflieger am Einlaufplatz permanent von einer neuen Bestzeit, möglichst zehn Sekunden schneller als in Regensburg. Schließlich „hat er im Vorfeld so gut trainiert wie nie zuvor“. Sein Coach geht weg in eine andere Ecke und träumt vom Regentanz seines Schützlings, den jener vor dem Hotel beim morgendlichen Auftakt spaßhaft angesetzt hatte. „Ein paar Grad könnten es schon weniger sein, heute Abend“, sein Argument für die ungewöhnliche Tanzeinlage. Der Blick zum Himmel bringt eine Spur von Hoffnung. Irgendwo muss ein Gewitter runter gekommen sein. Eine etwas kühlere Brise setzt ein.

    Im Stadion steckt EM-Starter Arne Gabius beim sensationellen A-Lauf mit einer Siegerzeit von unter 13 Minuten nach 3000 m entkräftet auf. Die Haut erzeugt schon beim Rumstehen leichten kühlenden Schweiß. Wenigstens die Sonne hat sich endgültig verzogen und das Thermometer ist endlich knapp unter die Dreißiger-Marke gerutscht. Dafür werden die Windböen immer heftiger. Der Schuss zum B-Lauf über 5000 m fällt, Philipp Pflieger ist mittendrin im hinteren Bereich des Dreißiger-Feldes, so, wie er sich das vorgenommen hatte.

    Die ersten beiden Kilometer passen, dann fordern die ungewöhnlichen Umstände ihren Tribut. Die Fahrt wird deutlich langsamer. 8:20 für die 3 km-Marke, wo sein deutscher Kollege, der ehemalige 13:25-Mann Sebastian Hallmann aus München aussteigt, sind auch für Philipp Pflieger zu langsam. Einer der stärkeren Kaliber im Feld erbarmt sich und verschärft Kilometer vier in Richtung 2:45. Der Regensburger beißt, es wird hart, aber er lässt nicht abreißen.

    Zwei Runden vor Schluss beginnt er zu fliegen. Die letzten Tausend in 2:40, die letzte Runde unter sechzig Sekunden. Der schon weit einteilte Führungspulk kommt immer näher. Letztendlich bleiben die Uhren für den Telis-Mann bei 13:46,02 stehen, mehr als sechs Sekunden schneller als je zuvor. Dem Coach fällt ein Stein vom Herzen, dem Schützling ist mal kurzfristig ein wenig übel. Dann geht’s wieder los: „Bei diesen Temperaturen sind eigentlich 13:45 recht cool, aber Kurt, was muss ich bloß machen, um 13:30 zu laufen. Echt hart das Ganze. Ich wusste, ich hab heute die 13:45 drauf, hast Du etwa gezweifelt?“ Die Antwort spart der Trainer aus, der Beweis des unerschütterlichen Glaubens seines Schützlings an sich selbst erstaunt ihn immer wieder auf’s Neue.

     

    Zu den Ergebnissen der KBC-Nacht geht es hier.

    Nach etwas Erholung stehen dann nächstes Wochenende die Deutschen Meisterschaften in Braunschweig auf dem Plan. Ich freue mich schon auf ein interessantes Rennen und bin gespannt, was sich dort erzielen lässt.

    Euer Philipp

     


    Neue deutsche Jahresbestleistung

    6. Juli 2010

    Finish Flander's Cup Meeting Oordegem (Privat-Foto)Der halbwöchige Roadtrip quer durch die Bundesrepublik, mit einem Abstecher ins Schwäbische und dann weiter zum Flander's Cup Meeting nach Oordegem (BEL) hat sich für mich auf alle Fälle gelohnt. In dem internationalen 3000m Rennen verbesserte ich als Fünftplatzierter und damit bester Europäer nicht nur meine persönliche Bestzeit auf nunmehr 7:55,99min, sondern übernahm damit auch die Spitze in der aktuellen deutschen Bestenliste. Nachdem sich eine Gruppe um drei Afrikaner und einen Japaner vom Start weg löste, lief ich in der zweiten Gruppe an. Während der erste Kilometer Richtung 8-Minuten Tempo passte, wurde es im zweiten Kilometer langsamer, so dass ich selbst gezwungen war dort über weite Teile Tempo zu machen. Als eingangs des letzten Kilometers von einer kleinen Gruppe das Tempo massiv verschärft wurde, wollte ich dies nach meinem Engangement im Mittelteil nicht auf mir sitzen lassen und nutzte eine sehr schnelle letzte Runde um die Verhältnisse wieder zurechtzurücken, mit bekanntem Ausgang.
     
    Nach etwas Erholung heißt es für mich nun aber auch gleich wieder den Fokus auf das kommende Wochenende zu rücken. Da geht es für mich erneut nach Belgien, diesmal zum in Insiderkreisen als legendär bekannten Meeting in Heusden-Zolder. Mit dem positiven Schwung der jüngsten Ergebnisse, werde ich versuchen einen Angriff auf meine 5000m Bestzeit zu unternehmen. 
     
    Stay tuned,
    Philipp

    Bonus-Track Meeting mit Herzblut

    1. Juli 2010

    Bonus-Track Meeting Nottwil 2010 (Plinke-Foto)Schon vor zwei Jahren lief ich beim schweizer Bonus-Track Meeting in Nottwil über 1500m Bestzeit. Dementsprechend leicht viel es mir die Einladung der Veranstalter zum diesjährigen Sportfest anzunehmen, war mir die familiäre Veranstaltung doch in bester Erinnerung geblieben.
    Mit der Bestzeit wurde es dieses Jahr allerdings leider nichts. Zwar gewann ich das Rennen in 3:45,21min mehr als deutlich, doch leider sagten die zwei eingeplanten Tempomacher den Veranstaltern kurzfristig ab. So wurde das Rennen spontan von einem schweizer Freund (danke dafür) angeführt, leider aber nur bis zur 600m Marke. Zudem hatte ich diesmal leider etwas Schwierigkeiten in der Startphase, musste mich erst umständlich aus dem Getümmel befreien und in einer sehr unrythmischen ersten Runde den Anschluss an Spitze und Pacemaker wieder herstellen. Alles in allem bin ich mit dem Rennen aber doch sehr zufrieden, denn gerade zum Ende des Rennens habe ich mich noch sehr stark gefühlt und ein schönes Finish auf die Bahn gebracht.
    Mein Dank geht in diesem Zusammenhang an die sehr gastfreundlichen schweizer Veranstalter, die es wieder einmal verstanden ein Meeting mit viel Herzblut zu organisieren und auszurichten.
    Heute geht es für mich über eine Zwischenstation in meiner Heimat schon zum nächsten Rennen. Am Samstag werde ich im belgischen Oordegem einen Start über die 3000m in Angriff nehmen. Ich bin guter Dinge und freue mich auf ein schnelles Rennen.

    Euer,
    Philipp

    Besuch im Regensburger Athletenhaus

    20. Juni 2010

    Philipp Pflieger und Rico Schwarz Regensburg Trainingslager 2010 (Privat-Foto)Bereits vor einigen Wochen entstand die Idee hier in Regensburg im Anschluss an die Sparkassen-Gala zusammen mit meinem Erfurter Freund und Bundeskader-Kollegen Rico Schwarz eine private Trainingsmaßnahme in Angriff zu nehmen. Der Zeitraum bot sich an um, nach einem ersten Wettkampfblock noch einmal hart ins Training zu gehen, um weiter gezielt am Feinschliff für den Saisonhöhepunkt zu arbeiten. Begünstigt wurde das ganze Unterfangen letztlich durch meine zugegebenermaßen unerwartete Nicht-Nominierung für die Team-EM in Bergen.
    Wie gedacht so gemacht und Rico zog für knapp 1,5 Wochen als Bewohner Nummer sechs ins Regensburger Athletenhaus. Gemeinsam bewältigten wir jede Menge Trainingskilometer und ließen uns auch von dem Wetterumschwung und den erneut sehr kühlen Temperaturen die Laune nicht verderben.
    Am vergangenen Mittwoch ging es für uns und zwei Kleinbuse voll TELIS-Athleten zu einem Abendsportfest ins Dante-Stadion nach München. Nachdem sich leider ein Trainingskollege, dem ich eigentlich für ein 1500m Rennen Tempomachen wollte kurzfristig verletzt hatte, entschieden sich mein Trainer Kurt Ring und ich am Vorabend für ein "Sprinttraining" über die von mir bisher erst einmal gelaufenen 800m. Nieselregen und herbstliche Temperaturen machten den abendlichen Ausflug zwar nicht zu einem Vergnügen, meine neue Bestzeit von 1:52,84min lies mich nach dem Rennen dann aber doch grinsen, habe ich den Lauf doch spontan aus dem vollen Training eingeschoben.
    Nach getaner eigener Arbeit, stand für mich dann noch eine weitere Aufgabe an. Auch meine Freundin Susi Lutz wollte aus dem Training heraus eine schnelle Einheit bestreiten und so bot es sich an, dass ich sie ein wenig über die 1500m "begleiten" würde. Wir liefen gleichmäßige Rundenzeiten und so konnte sich Susi im Ziel ebenfalls über gute 4:30,54min freuen. Auch Rico ließ es sich nicht nehmen nach seiner Morgeneinheit, die zweite Einheit ins Münchner Dante-Stadion zu verlegen, machte ebenfalls die Pace und zog eine TELIS-Athletin zur 1500m Juniorinnen-DM-Norm.
    Am Samstag trennten sich dann ersteinmal wieder unsere Wege und Rico brach zum Rennsteiglauf auf, um dort die Staffel von Freunden zu unterstützen. Wie ich inzwischen gehört habe lief er bei der gleichen Etappe gut eine Minute schneller als im letzten Jahr und ich hoffe, dass er diesen positiven Trend mit ins weitere Training und dann auch in die DM über 5000m am 18. Juli in Braunschweig nehmen kann, denn da werden wir uns wieder sehen. Dann aber an der Startlinie. Bis dahin wünsche ich ihm noch viel Erfolg für die verbleibenden Trainingswochen.
    Für mich beginnt mit dem kommenden Wochenende ein mehrwöchiger Wettkampfblock und ich kann es inzwischen kaum mehr erwarten "von der Kette gelassen zu werden". Die geplanten Termine könnt ihr wie gewohnt meiner Termindatenbank auf der Startseite entnehmen. Ich halte euch auf dem Laufenden via Website, Twitter und Facebook.
     
    Beste Grüße,
    Philipp

    Bestzeit beim Heimspiel

    7. Juni 2010

    Philipp Pflieger Regensburger Sparkassen Gala 2010 - 5000m (Lutz-Foto)Vergangenen Samstag stand für mich ein Saisonhighlight auf dem Plan, der Start über 5000m bei der heimischen Sparkassen Gala in Regensburg. Eine 13:45min wollte ich dort laufen, das Training lief zuletzt exzellent und um nichts dem Zufall zu überlassen wurde a) von meinem Trainer Kurt Ring entsprechend starke Konkurrenz aus Afrika verpflichtet und b) mein Rennen kurzfristig noch auf 21Uhr verlegt um für den Versuch perfekte Bedingungen zu nutzen.
    Die Bedingungen waren um kurz nach neun dann auch wirklich optimal, angenehme Kühle, kein Wind und ein harter Kern an Fans und Freunden, die so lange aushielten um mich zu unterstützen. Das dann manchmal alles anders läuft als man das sich vorher gewünscht hat passiert aber leider auch gelegentlich. Der äthiopische Tempomacher, der bis KM3 die Pace machen sollte, letztlich aber komplett durchlief, sollte 2:45min-Kilometer abspulen um mir einen möglichst gleichmäßigen 8:15min Durchgang bei 3000m zu ermöglichen. Nach schönen 29s für die ersten 200m und einer 2:42min nach 1000m merkte ich aber, dass mein Vorhaben heute verdammt schwer werden würde. Der Äthiopier ließ sich leider weder von meinem Trainer noch von sonst jemandem auf sein Soll-Tempo einbremsen und lief meist weit vor dem Feld.
    Nach zweimaligem Aufschließen vom Südafrikaner und mir und einem 2KM Durchgang von 5:23min (2. KM in 2:41min) merkte ich dann spätestens, dass meine Kräfte schwanden und das Projekt 13:45min heute wohl nicht mehr umsetzbar sein würde. Letztlich fing ich mich nach zwei moderaten Kilometern wieder und lief zumindest als bester Deutscher auf Platz drei ins Ziel, zwar mit neuer Bestzeit von 13:52,41min und der damit zweitschnellsten Zeit eines Deutschen in 2010, aber leider auch mit einem Funken Wehmut nicht das Zeigen zu können, was momentan in mir steckt.
     
    Philipp Pflieger Regensburger Sparkassen Gala 2010 - Interview (Lutz-Foto)So heißt es nun für mich erst einmal neue Kräfte zu tanken um dann voraussichtlich Mitte Juli bei einem belgischen Meeting nochmals einen Anlauf auf eine schnelle Zeit zu nehmen. Um derweil weiter an der Form zu feilen wird mich Mitte der Woche mein Freund und Bundeskaderkollege Rico Schwarz für einige Zeit in Regensburg besuchen, um hier neben der Uni ein kleines Trainingslager einzuschieben.
    Danke nochmals an alle die am Samstag Abend so lange bis zu meinem Lauf ausgehalten haben, für die Wahnsinns-Stimmung wie in jedem Jahr in Regensburg. Ihr habt mir nochmals neue Kräfte gegeben, als ich zu kämpfen hatte. Es war ein super Gefühl, danke!
     
    Wer Lust hat sich das Rennen nachträglich anzusehen, sollte hier vorbeischauen.
    Hier gibt es außerdem noch ein kleines Statement meines Trainers zum Rennen auf unserer Vereins-Website und last but not least gibts es auf der Veranstaltungsseite jede Menge Bildergalerien.
    Inzwischen ist auch ein Highlight Video der Sparkassen Gala 2010 vom Regensburger Regionalsender TVA online. Die siebenminütige Compilation findet ihr in meinem Media-Bereich.
     
    Euer,
    Philipp

    5000m Saisonstart nach Maß

    28. Mai 2010

    Philipp Pflieger auf dem Weg zum Sieg beim Mini-Internationalen Meeting in Koblenz 2010  (Behrendt Foto)Als ich am Mittwoch letzter Woche (19. Mai) im geschichtsträchtigen Koblenzer Oberwerth-Stadion das erste Mal die 5000m in dieser Saison in Angriff nahm stand für mich der Trainingscharakter im Vordergrund. Als Aufbaurennen setzte mein Trainer Kurt Ring den Termin schon frühzeitig an und so sollte ich mich bis KM 3 lediglich in der Spitzengruppe aufhalten, um dann zu testen, wie ich nach dieser Vorbelastung die letzten beiden KM noch abspulen könnte.
    Mein Bundestrainer Detlev Uhlemann meinte es gut mit dem A-Lauf und organisierte im Vorfeld zwei kenianische Pacemaker, die bis KM 4 das Tempo bestimmen sollten. Die Jungs setzten sich auch direkt nach dem Startschuss an die Spitze, doch was dann folgte hatte leider eher mit Tempowechseltraining zu tun, als mit einem gleichmäßigen Rennen. Die Zwischenzeiten variierten stark zwischen 64er und 71er Runden und sorgten dafür, dass ich zwischen dem 2. und 3. Kilometer abreißen ließ, um mein eigenes Tempo zu laufen. Erst im Verlauf des 3. Kilometers ließen sich die beiden Tempomacher auf Anweisung zurückfallen um nochmals für zwei Runden den Wind zu nehmen. Mit einem flotten Schlusskilometer und einer schnellen letzten Runde konnte ich dann als Sieger in 13:58,60min die Ziellinie überqueren.
    Die durchaus als frostig empfundenen 12 °C schreckten nicht ansatzweise die eingefleischten Lauf-Fans ab und so entstand unter Flutlicht eine tolle Stimmung, unter den bis zu Bahn zwei vorgerückten Zuschauern.

    Mit diesem erfreulichen Ergebnis im Rücken ging es für mich für ein paar Tage für einen Abstecher in die schwäbische Heimat Richtung Sindelfingen, bis ich dann fünf Tage später beim Pfingstmeeting in Rehlingen (24. Mai) über 1500m am Start stehen sollte. Gesagt getan. Unter deutlich veränderten klimatischen Bedingungen (Hitze und Sonne pur) hieß es für mich nach der Koblenzer Vorbelastung einen Test über die Unterdistanz abzurufen. Im B-Lauf und mit fast ausschließlich deutscher Beteiligung lief es für mich zunächst erwartungsgemäß schwer und ich hielt mich in der Mitte des Feldes auf. Als dann Steffen Uliczka seine Attacke 500m vor Schluss setzte waren zwischen uns leider noch ca. sechs weitere Läufer. Mit der zweiten Luft und einer schnellen letzten Runde gelang es mir zwar nicht mehr ganz Steffen zu überspurten, aber noch bis auf 24/100s an ihn heran zulaufen und mit einer 3:44,61min den zweiten Platz zu belegen. Wow! Meine zweitschnellste je gelaufene Zweit über 1500m und das zu diesem frühen Zeitpunkt, nach vorangegangener Vorbelastung lassen mich für den weiteren Saisonverlauf auch auf der Unterdistanz doch einiges erhoffen.

    Gerade wegen des bereits guten Ergebnisses über die 1500m, entschieden sich mein Trainer und ich nun kurzfristig auf einen weiteren 1500m Start in Baunatal zu verzichten, um die verbleibende Zeit noch einmal optimal für meine 5000m Vorbereitung zu nutzen. Denn wie der ein oder andere von euch vielleicht schon auf leichtathletik.de gelesen hat, möchte ich bei meinem ersten „ernsthaften“ 5000er diese Saison mal testen was so geht, wenn ich auf Zeit laufe und dann bei meinem Heimspiel bei der Regensburger Sparkassen Gala eine 13:45min ins Auge fassen.

    Sonnige Grüße aus Regensburg,
    Philipp


    TELIS-Festival bei Bayerischen Langstaffel Meisterschaften

    9. Mai 2010

    Philipp Pflieger BLV 3x1000m Aschheim 2010 (Göstl-Foto)Als gestern zwei Kleinbusse TELIS-Athleten gen Aschheim bei München rollten, war schon im Vorfeld klar, dass bei den Bayerischen Langstaffel Meisterschaften im Kontext des umfangreichen Trainingsalltags, der Spaß im Vordergrund stehen sollte. Primärziel war das souveräne Abhaken von DM-Normen und natürlich die Titel nach Hause zu laufen.
     
    Um das Ganze dann doch so spannend wie möglich zu gestalten wurden zumindest zwei der drei Männerstaffeln, das TELIS-Team 1 (Chayriguet / Pflieger / Zundler) und das U23-Team (Plinke / Zweck / Orth), möglichst ausgewogen besetzt. Bis zur Halbzeit lagen beide Staffeln auch noch dicht beieinander und im Ziel trennten schließlich knappe vier Sekunden das siegreiche Männer-Team von den Junioren. Mit 7:20,45min zu 7:24,07min wussten beide Teams zu überzeugen und eröffnen nun der LG TELIS FINANZ erstmals die Möglichkeit bei der im August stattfindenden Langstaffel DM in Ulm mit zwei starken Mannschaften anzutreten. Wie die Zusammensetzung der Teams dann aussehen wird, ist allerdings noch offen und wird sich im Zuge der nun anlaufenden Bahnsaison herauskristallisieren.
     
    Neben den Männern und Junioren, lief auch die Frauen-Equipe (Harrer / Lutz / Danner) zum erwarteten Titel. In einem einsamen Rennen wurde die DM-Norm von 7:15,00min mit 6:41,89min erwartungsgemäß locker abgehakt.
     
    Für mich steht jetzt nochmal eine weitere Trainingsphase an, bevor ich dann mit Koblenz einen Wettkampfblock bis zur Regensburger Sparkassen Gala eröffnen werde.
     
    So long!
    Philipp
     

    Langstrecken DM

    5. Mai 2010

     Als „Saisoneinstand nach Maß“ – lässt sich mein Auftakt 2010 in Ohrdruf sehr treffend beschreiben. Mit einem 5. Platz und einer Zeit von 29:13,52 Minuten bin ich bei meinem ersten 25-Runden-Rennen sehr zufrieden. Wie mit meinem Trainer Kurt Ring im Vorfeld abgesprochen, sollte ich mich der Gruppierung um die späteren Sieger anschließen, wohl wissend, dass diese auf EM-Norm (28:45min) anlaufen würden. Beim 5000m-Durchgang von 14:25min und einer darauf folgenden Tempoverschärfung musste ich allerdings zwischen KM5 und KM6 Tribut zollen und verlor den Anschluss an die Führungsgruppe.
    Dass für mich das Rennen nun erst richtig begonnen hatte wurde mir schnell klar, denn nun musste ich selbst für die Pace sorgen und zusätzlich ohne Windschatten dem böigen Wind auf der Zielgeraden begegnen. Das kostete natürlich Runde für Runde einige Sekunden, trotzdem gelang es mir in der zweiten Rennhälfte noch Boden gut zu machen und mich auf den 5. Platz vorzuarbeiten und mit besagter Zeit meine Erwartungen und die meines Trainers zu erfüllen.

    Nach diesem guten „Opener“, über die für mich noch zugegebenermaßen langen 10000m, freue ich freue mich nun auch wieder in bekannte Gefilde einzutauchen und meine 5000m Vorbereitung in Angriff zu nehmen. Nach derzeitigen Plänen werde ich nach einem Start am kommenden Wochenende bei den Bayerischen Langstaffel Meisterschaften (3x1000m) erstmals in Koblenz beim Mini-Internationalen ein Aufbaurennen über 5000m vorsehen.

    Schöne Grüße,
    Philipp

    10.000m Premiere zum Saisoneinstand

    30. April 2010

    Es geht wieder los. Die Zeit des Kunststoff-Ovals beginnt wieder. Um ehrlich zu sein, ich kann es kaum erwarten endlich wieder in Spikes meine Runden zu drehen. Am Samstag um 18:30 beginnt in Ohrdruf mit der Deuschen Meisterschaft über 10000m meine Bahnsaison 2010 nicht nur ungewohnt früh, Anfang Mai, es ist auch meine 10000m Premiere auf die ich gespannt bin.
    Das Training der letzten Wochen lief gut und ich konnte dieses Frühjahr zum Glück verletzungsfrei an meiner Vorbereitung arbeiten. Trotzdem ist es natürlich schwer aufgrund meiner mangelnden Erfahrung auf dieser neuen Strecke Prognosen abzugeben. Allem Vernehmen nach soll es ja ein schnelles Rennen werden, nachdem einige Athleten bereits das Ziel geäußert haben die EM-Norm (28:45min) attackieren zu wollen und so weist die Teilnehmerliste so ziemlich alles auf, was im deutschen Langstreckenbereich Rang und Namen hat. Auch einige ausländische Starter aus der Schweiz, den Niederlanden und sogar den USA haben sich für einen Start außer Konkurrenz entschieden.
    Alles in allem scheint sich Samstag Abends also ein sehr illustres Rennen zu entwickeln und ich will meinen Teil gerne dazu beitragen.
     
    Ich halte euch auf dem Laufenden - also followed mich auf Twitter oder checkt die verlinkten Twitterfeeds auf meiner Website.
     
    Euer,
    Philipp

    What happened

    18. April 2010

    Lutz-FotoEs ist einige Zeit vergangen seit meinem letzten Blog-Eintrag, aber viel passiert. Ich will euch mal wieder auf den aktuellen Stand der Dinge bringen.
    Ende März ging es für den gesamten Verein für eine Woche gen Italien ins alljährliche Ostertrainingslager, dass das Top-Team Lauf um eine  weitere Woche verlängerte. Außer mir war beispielsweise noch meine Freundin Susi Lutz, Corinna Harrer, David Fiegen, Florian Orth und einige weitere, inklusive der Trainer Kurt Ring, Romain Fiegen und unserer toughen Physiotherapeutin Sarah Tannheimer mit dabei. Italien war wie jedes Jahr eine Reise wert und das Training lief bei angenehmen klimatischen Bedingungen fast wie von selbst … naja beinahe. Eine gehörige Portion Arbeit war es natürlich schon, aber in so toller Umgebung und in so angenehmer Gesellschaft, fällt dann doch vieles leichter.
     
    Zum Thema Saisoneinstieg kann ich Neuigkeiten verkünden. Anders als in den vergangenen Jahren werde ich dieses Jahr besonders früh mit den Rennen beginnen und zwar mit meiner Premiere über 10000m bei der Deutschen Meisterschaft am ersten Mai in Ohrdruf. Das ist für mich noch komplettes Neuland, nicht zu vergleichen mit 10km Straßenrennen und ich bin schon sehr gespannt, wie die Sache laufen wird.

    Lutz-FotoKaum aus dem Trainingslager zurück erwartete die Heimkehrer bald eine weitere Überraschung. Einer der Vereinsbuse wurde von unserem Hauptsponsor, der TELIS FINANZ AG, einem kompletten „Re-Design“ unterzogen. Der Bus erstrahlt jetzt in Weiß und ist beidseits mit großen Ausschnitten des TELIS-Fotoshootings von vergangenem Herbst beklebt. Das Wow-Erlebnis bei der ersten Besichtigung war glaube ich jedem ins Gesicht geschrieben. Hey wer kann schon von sich behaupten als Motiv auf einem Bus durch das Land zu touren. Mir gefällt das Ergebnis auf alle Fälle super und es freut mich so einen kreativen Vereinspartner zu haben, der sich für solche innovative Aktionen bemüht.

    Ich wünsche euch allen einen guten Start in die Woche. Auch für mich beginnt morgen der Uni-Alltag wieder. Keep it up!

    Euer,
    Philipp

    Der Winter hat Regensburg noch fest im Griff

    13. März 2010

    Dachte man noch etwa vor zwei Wochen der Frühling melde sich langsam an, wurde man spätestens letzte Woche kurz vor der Cross-DM eines Besseren belehrt. Inzwischen hat der Winter Regensburg wieder fest im Griff und man muss mal wieder schauen, wo sich überhaupt welche Trainingseinheiten derzeit trainieren lassen.
    Um nicht wie in der Vergangenheit schon oftmals passiert, auf das Laufband auszuweichen, nahmen also heute Nachmittag eine handvoll tapfere LG TELIS FINANZ Athleten Schneeschaufel und Besen in die Hand um sich Väterchen Frost auf "Bahn 1" zu stellen. Letztlich musste aber nach etwa 25 Metern eingesehen werden, dass wenn man noch vor Einbruch der Dämmerung beginnen wollte, man sich wohl lieber mit den bereits existenten, wenn auch merkwürdigen Räumverhältnissen, anfreunden musste. Das tat dem guten Spirit aber keinen Abbruch und lehrte einmal mehr, dass man mit vielfältigen Situationen, sei es in Trainng oder Wettkampf, umgehen können muss. Nach den letzten Prognosen soll dann ja aber ab kommenden Mittwoch Besserung in Sicht sein.
     
    Abseits des erneuten Wintereinbruchs stand Mitte der Woche bei Herrn Dr. Möckel vom IPS (Institut für Prävention und Sportmedizin) die übliche März-Leistungsdiagnostik auf dem Plan, die soweit zufriedenstellend verlief.
    Am Freitag fand im Hause der TELIS FINANZ AG der alljährliche "START YOUR CARRER - DAY" statt. Wie bereits im letzten Jahr traf die Veranstaltung auf gute Resonanz. Neben dem neuen so genannten TELIS-Studium präsentierten verschiedene Fachabteilungen ihre Arbeitsbereiche mit den entsprechenden Ausbildungsmöglichkeiten und die Karrierechancen. Alles in allem war die Initiative wie im Vorjahr informativ, mit entsprechendem Raum für interessante Gespräche, die auch mögliche Praktika im Unternehmen betrafen. Wer noch nicht dort war sollte sich also den Termin für kommendes Jahr vielleicht schon mal im Kalender anstreichen.
     
    Winterliche Grüße aus Regensburg,
    Philipp
     
     
     

    Es geht wieder aufwärts!

    8. März 2010

    Hajo Sport FotoHätten wir für die Männer-Mittelstrecke bei den Deutschen Cross-Meisterschaften kein Team an den Start gebracht, wäre es wahrlich fraglich gewesen, ob ich nach Stockach gefahren wäre. Dass ich letztendlich doch an den Start über 3,4 crossige Kilometer gegangen bin, hat sich auf alle Fälle gelohnt. Ein überraschender Titel mit der Mannschaft mit meinen Teamkollegen Florian Orth und Christophe Chayriguet und ein nicht minder überraschender sechster Platz im Einzel-Klassement war nach der dürftigen Vorbereitung mehr als nur spitze und dementsprechend glücklich bin ich im Nachhinein, mich von meinem Trainer Kurt Ring zum Rennen hab überreden zu lassen. Er hatte wieder mal den richtigen Riecher und nahm mir die Zweifel, die im Vorfeld bestanden.

    Offenbar steht es um mich derzeit doch schon wieder besser, als ich annehmen konnte und umso mehr freue ich mich inzwischen auch schon wieder auf die nächsten Wochen des Trainings, inklusive des Ende März anstehenden Trainingslagers in Italien und die nun langsam in den Blick rückende Bahn-Saison. Der Auftrieb dieses Rennens lässt sich nicht in Zahlen und Prognosen fassen und ich will es auch gar nicht als besonders herausragend brandmarken, aber es war ein gutes Rennen, nach einer langen schwierigen Zeit und es ist letztlich einfach ein Zeichen dafür, dass sich Dranbleiben, Geduld und Kontinuität irgendwann auszahlen werden.

    Wer sich ein kleines Video zum Rennen anschauen möchte, sollte mal bei den Jungs von leichtathletik.tv vorbeischauen, sich aber nicht wundern, wenn der ansonsten super Streckensprecher beim Zieleinlauf meinen Teamkollegen Florian Orth mit mir verwechselt (wir hatten ja auch ähnliche Nummern 223 / 233).

    Zum Abschluss gibt es noch ein kleines Presse-Review vom heutigen Montag aus der Sindelfinger Zeitung:

    Besser lief es bei ehemaligen VfL- Athleten. Den Vogel schoss Philipp Pflieger ab. In seinem ersten B-Jugendjahr 2003 wurde er erstmals deutscher Mannschaftsmeister im Trikot des VfL. Seither holte er sich jedes Jahr bei deutschen Cross-Meisterschaften eine Medaille ab. In diesem Jahr war es wieder Gold mit der Mittelstreckenmannschaft der LG Regensburg. Auch seine Einzelplatzierung auf Rang sechs war aller Ehren wert. Dabei trainiert er erst wieder seit vier Wochen. „In dieser Woche musste ich nochmal pausieren, weil die Achillessehne zwickte, ich bin über meine Leistung mehr als erstaunt,“ strahlte der Ehninger nach seinem Coup.

    Schöne Grüße.
    Euer,
    Philipp
     
    PS: Ein besonderer Dank gilt hier auch meinem Sponsor ULTRA SPORTS, der mich in den letzten Wochen super unterstützte und es freut mich, dass ich auf so einen Partner bauen kann.

    Von Portugal an den Bodensee

    3. März 2010

    Danner-FotoKaum zurück aus dem zwar wechselhaften, aber dennoch schönen Trainingslager an der Algarve, konnte ich auch die letzte Woche, im nicht mehr ganz so kalten Regensburg, gut trainieren. Die Tage in Monte Gordo konnte unsere ganze Trainingsgruppe super nutzen um abseits von Alltagsstress Kraft zu tanken und in Abwesenheit von Eis und Schnee das Laufen mal wieder richtig zu genießen.

    Während die meisten meiner Vereinskollegen, dann im direkten Anschluss an die Woche in Portugal einen Start bei den Bayerischen Cross-Meisterschaften absolvierten, war ich zwar in Ruhstorf auch vor Ort, entschied mich mit meinem Trainer aber kurzfristig aufgrund der schlechten Bodenverhältnisse doch gegen einen Start, um nach den letzten Wochen guten Trainings nicht gleich das Knie wieder unnötig zu gefährden.

    Für mich steht trotz der hartnäckigen Probleme in den vergangenen Monaten am kommenden Samstag ein Start bei den Deutschen Cross-Meisterschaften in Stockach am Bodensee auf dem Plan. Zwar nicht wie man bei mir vermuten mag über die Männer-Langstrecke, sondern aufgrund der bereits erwähnten schwierigen Vorbereitung in Herbst und Winter „nur“ auf der Männer-Mittelstrecke, wo ich in Verbund mit meinen Teamkollegen an einem guten Tag ein wenig in Richtung Team-Medaille schielen werde.
    Abseits des Rennens freue ich mich am Samstag natürlich auch nach meiner längeren Wettkampfabstinenz das ein oder andere bekannte Gesicht am Bodensee wieder zu treffen.

    Man sieht sich also am Samstag.

    Euer,
    Philipp

    Auf in den Süden

    12. Februar 2010

    Hensel-FotoDer letzte Unitag ist geschafft, jetzt heißt es heute noch fleißig packen und morgen geht es dann für mich, ein paar weitere Vereinskollegen und unseren Trainier Kurt Ring mit dem Flieger für eine Woche ins Trainingslager nach Monte Gordo in Portugal. Tropische Temperaturen hat es dort derzeit nicht, aber fürs Training sind +/- 18°C eine tolle Sache, besonders wenn man hier in Regensburg seit Wochen mit eisigen Temperaturen und Unmengen an Schnee zu kämpfen hat. Ich freue mich schon sehr, nach dem Klausuren-Alltag zuletzt, endlich mal raus zu kommen und was bietet sich da besser an als ein Trainingslager.
    Natürlich werde ich euch nach dem Trainingslager berichten wie alles gelaufen ist, aber nachdem mein Knie zuletzt eine aufsteigende Tendenz erkennen ließ, bin ich ganz optimistisch, dass sich kommende Woche ganz gut trainieren lässt.
    Über Starts in den nächsten Wochen werden mein Trainer und ich sehr kurzfristig entscheiden. Klar ist aber, dass etwaige Starts vor der Bahnsaison allenfalls als Trainingsläufe dienen werden.
     
    Soweit so gut, ich muss dann auch mal los. Passt bei dem Wetter auf euch auf und bis bald.
     
    Euer,
    Philipp
     
     
     

    Regensburger Sportlerwahl

    29. Januar 2010

    Lutz-FotoBei der Preisverleihung der Regensburger Sportlerwahl am vergangen Montag, kam ich auf den dritten Platz. Das freut mich sehr, denn es zeigt, dass ich inzwischen nach zwei Jahren in meiner Wahlheimat Regensburg, angekommen bin.
     
    Die Gala war wie gewohnt ein tolles Event. Neben den verschiedenen Ehrungskategorien wurde der Abend durch gelungene Einlagen aufgelockert. Die Räumlichkeit des CinemaXX Kinos konnten zudem für diverse Einspieler über die Sieger hervorragend genutzt werden. Zu den Laudatoren der Sieger gehörten unter anderem neben Monika Bergmann auch Olympiasieger Dieter Baumann, der wie gewohnt durch seine offene und sympathische Art zu gefallen wusste. Sportler und ihre Familien, Journalisten, Ehrengäste und Laudatoren konnten bei einem anschließenden Buffett mit Live-Musik den Abend bei interessanten und anregenden Gesprächen ausklingen lassen.
     
    Erfreulich besonders aus Sicht der LG TELIS FINANZ ist, dass neben meinem dritten Platz meine Freundin Susi Lutz bei den Frauen den zweiten Platz belegte und Corinna Harrer in der Nachwuchskategorie Erste wurde.
     
    Schöne Grüße.
     
    Euer,
    Philipp

    Funkstille

    19. Januar 2010

    Wie euch sicherlich aufgefallen ist, ist es in letzter Zeit ziemlich still um mich geworden. Das hat hauptsächlich zweierlei Gründe. Zum einen habe ich meine Kniebeschwerden aus dem Herbst leider immer noch nicht überwunden und der anfänglich als Schleimbeutelproblem diagnostizierte Befund stellte sich in der Zwischenzeit als Patellasehnenproblematik dar. So widme ich meinen Trainingseifer derzeit gezwungenermaßen hauptsächlich Krafttraining und lasse mich dazu in Regensburg und Umgebung bei meinen Experten im RFZ und der Asklepiosklinik Bad Abbach behandeln. Dass hinter meinen nächsten Starts ein dickes Fragezeichen steht sollte klar sein, hinsichtlich des Sommers sehe ich aber keine Probleme. Zunächst einmal stehen Gesundheit und Rekonveleszenz im Vordergrund und dann werde ich sehen wie es weiter gehen kann.

    Dass mir trotz der ganzen Laufabstinenz nicht langweilig wird, und das ist obiger Grund zwei, liegt vor allem daran, dass ich derzeit universitär ziemlich eingespannt bin. Neben einer schriftlichen Arbeit die demnächst fertig sein muss, stehen im Februar dann auch einige Klausuren auf dem Plan, deren Vorbereitung meinem Zeitbudget auch einiges abverlangen.

    So verbleibe ich, was das Training anbelangt, zwar unzufrieden mit der derzeitigen Gesamtsituation, weiß aber selbst aus meiner inzwischen langjährigen Erfahrung, dass auf jedes Tal auch wieder ein Hoch folgen wird. Seid euch sicher!

    Beste Grüße.
     
    Euer
    Philipp

    Einjähriges Jubiläum

    3. Januar 2010

    Zunächst einmal wünsche ich allen Lesern meiner Homepage nachträglich noch ein schönes Jahr 2010 und freue mich zum Jahreswechsel das einjährige Jubiläum meiner Website feiern zu können! Was als lange gehegter Wunsch begann hat sich vor einem Jahr nicht nur einfach umsetzen lassen, sondern hat sich in der Zwischenzeit wirklich prächtig entwickelt. Die Besucherzahlen sind auf ein beachtliches Level gestiegen und ich freue mich über das positive Feedback von den verschiedensten Seiten. Ich hoffe, dass ihr mir auch in Zukunft als interessierte Leser erhalten bleibt und wünsche euch einen guten Start ins neue Jahr!
     
    Euer,
    Philipp

    TELIS FINANZ Shooting

    20. Dezember 2009

    Rechtzeitig vor Weihnachten ist auch das TELIS FINANZ Magazin erschienen für das, wie ich ja berichtete, im Oktober einige ausgesuchte LG-Athleten für ein Foto-Shooting posieren durften. Netterweise sind auch die Beteiligten inzwischen im Besitz der Bilder, die ihr jetzt wie gewohnt im Media-Bereich finden werdet.
    Außerdem hat nun auch der Bayerische Leichtathletik Verband (BLV) inzwischen die deutsche U23 Männer-Bestenliste analysiert. Dass die Analyse für mich nach dieser tollen Saison mit einem achtem Platz bei der U23-EM, zwei deutschen Einzeltiteln, einem Vizetitel, Cross-Mannschaftsgold im U23 Bereich und Bestzeiten von 1500m bis zu 10km Straße recht positiv ausfallen düfte war fast zu erwarten. Schön ist es natürlich trotzdem, aber lest selbst (weil Artikel auf der BLV-Homepage leider nicht direkt zu verlinken sind habe ich das ganze als PDF hochgeladen).
     
    Euch allen noch eine schöne Vorweihnachtszeit,
     
    Philipp

    Voting again! - Regensburger Sportlerwahl 2009

    14. Dezember 2009

    Seit 1997 veranstalten die Regensburger Medien die Wahl zum Regensburger Sportler des Jahres, die inzwischen in den Räumen des CinemaxX Kinos beheimatet ist. Initiatoren sind die Mittelbayerische Zeitung (MZ), der regionale Fernsehsender TV Aktuell (TVA) und der Radiosender Charivari. Dieses Jahr stehe auch ich erstmals zur Wahl und zähle wie bereits schon bei der Gäusportler-Wahl auf euch und eure Unterstützung! Bis zum 9. Januar gilt es also nicht nur eure Stimme abzugeben, sondern so viele Freunde und Bekannte wie möglich zu mobilisieren, die mir online zwei Minuten ihrer Zeit schenken. Danke!
     
    Zur Abstimmung geht es hier.
     
    Eurer,
    Philipp
     
    PS: Wenn ihr schon am abstimmen seid, wäre es natürlich toll wenn ihr in den Kategorien Sportlerinnen und Jugend auch gleich noch für meine Freundin Susi Lutz und meine Vereinskollegin Corinna Harrer ein Kreuz machen würdet.

    "Laufheld Nachwuchs" in der RUNNERS WORLD

    13. Dezember 2009

    In der Dezember Ausgabe der RUNNERS WORLD wurde ich, für mich überraschend, unter der Rubrik "Laufhelden 2009" im Bereich Nachwuchs gekürt. Über diese Auszeichnung für meine tolle Saison 2009, von der ich erst über Umwege erfahren habe - Bekannte meiner Eltern machten diese darauf aufmerksam, freue ich mich außerordentlich! Wer noch nicht im Besitz einer Print-Version der aktuellen RUNNERS WORLD sein sollte, kann sich das Ganze hier (auf Seite drei) mal ansehen.
     
    Genießt noch den Rest des dritten Advents.
     
    Schöne Grüße,
    Philipp

    Lotto Cross Cup Roeselare

    3. Dezember 2009

    Lenz-FotoLeider habe ich es auch diesmal nicht geschafft unmittelbar nach dem Rennen in Belgien News zu posten, aber ich war bis heute noch damit beschäftigt ein Paper für mein Nebenfach Philosophie auszuarbeiten und einzureichen. Das ging leider notgedrungen vor. Zum Cross Rennen in Roeselare kann man sagen trafen alle Vorurteile und Erwartungen ein, die man vielleicht insgeheim schon hatte. Das Wetter war feucht-windig, schon die ganze Woche wie Ex-Athletenhaus Mitbewohner Max Meingast, der zur Zeit in Belgien studiert, berichtete. Eine Woche Dauerregen verwandelte dann die Strecke um das Sportzentrum in Roeselare in den anspruchsvollsten, extremsten und vermutlichhärtesten Kurs, denn ich je gelaufen bin. Garniert waren die tiefen Schlammpassagen schließlich noch mit dem obligatorischen, aufgeschütteten Hügel, auf einer Runde die im Männerrennen sieben Mal zu durchlaufen war. Gerüchteweise musste die Strecke sogar kurzfristig etwas gekürzt werden, weil durch den anhaltenden Regen im Vorfeld Streckenteile selbst für belgische Verhältnisse unpassierbar geworden sind, in der Ergebnisliste wurde sie mit 8,7km angegeben.

    Dass Crosslauf in Belgien ein anderes Standing hat als hierzulande wurde vor Ort schnell klar. So wird dort doch allen Ernstes für ein Rennen des belgischen Lotto Cross Cups Eintrittsgeld für Zuschauer verlangt. Unfassbar denkt man unwillkürlich. Doch sollte man nicht dem Irrglauben folgen, es würde dann der letzte der wenigen Zuschauer ausbleiben. Ganz im Gegenteil. So ein Cross-Klassiker ist ein regelrechtes Happening für Groß und Klein. Das cross-erprobte, belgische Zuschauervolk kommt fast ausnahmslos, ganz professionell  in Gummistiefel zum Zuschauen. Zusätzlich wird das Event live im belgischen Sportfernsehen übertragen, daher sind nicht nur entlang der Strecke Kameraposten installiert, sondern es fährt zusätzlich ein Quad mit Kameramann vor der Spitzengruppe vornweg.

    Zum Rennen selbst bleibt mir zu sagen, dass zwar verglichen mit dem Rennen der Vorwoche in Darmstadt, ein leichter Aufwärtstrend zu erkennen war, dieser aber nicht reichte um mich für die Cross-EM in Dublin zu empfehlen. Nach verhaltenem Angang fand ich meine Position im Rennen, konnte auch den ein oder anderen Platz gut machen, für den Sprung ganz nach vorn reichte es aber nicht. Nach 32:18 Minuten im Ziel war ich schließlich der sechste deutsche Junior und nachdem Musa Roba-Kinkal, der Sieger von Darmstadt und Pforzheim, schon vor dem Rennen in Roeselare eine Wild-Card erhielt war klar, dass es für mich nicht unter die Top6 einer Cross-EM Mannschaft reichen würde.

    Alles in allem war der Herbst für mich also ein eher lauer, den ich mir im Vorfeld sicherlich anderst vorgestellt hatte. Die mangelnde Spritzigkeit und die Anforderungen in der Uni die letzten Monate, ließen schon in Darmstadt erkennen, dass ich derzeit mit der augenblicklichen Form wenig Mannschaftsdienliches zu Leisten in der Lage bin. Unter diesem Gesichtspunkt sehe ich die erste Nicht-Qualifikation für die Cross-EM in der U23 als relativ gelassen an. Klar wäre ich gerne dabei gewesen, das versteht sich von selbst, aber Dabeisein nur um des Selbstwillens, will ich nicht. Wenn ich mich qualifiziere will ich in einer Form an den Start gehen, bei der ich sicher bin Top-Leistung zu bringen. Sowünsche ich also unserem deutschen Team das Beste, viel Erfolg und bin mir sicher, dass es für viele bestimmt ein tolles Erlebnis sein wird.

    Ich für meinen Teil werde nun in Absprache mit meinem Trainer bis zu den Weihnachtstagen mit dem Laufen pausieren und meine Kniewehwechen auskurieren. Bis dahin steht für mich Kraft- und allgemeines Athletiktraining, sowie Physiotherapie im Vordergrund, so dass ich dann gesund und munter ins neue Jahr starten kann.

    Dank der Fotos von Arthur Lenz habe ich eine kleine Bildergallerie angelegt, die ihr hier einsehen könnt.

    Ich wünsche euch fürs Erste eine schöne Adventszeit und melde mich wieder, sobald es Neues gibt.

    Euer
    Philipp

    Darmstadt Cross

    27. November 2009

    Das war nichts. Aber auch gar nichts könnte man sagen. Das Cross-Rennen in Darmstadt und die gleichzeitig erste Qualifikationsmöglichkeit für die Cross-Europameisterschaften in Dublin lief ohne mich ab. Nicht dass ich nicht im Rennen gewesen wären, das war ich durchaus, aber wohl eher physisch als psychisch. Es ging einfach nichts. Nach zwei von sieben zu laufenden Runden (8,5km) hatte ich keine Kraft mehr. Nach und nach fiel ich weiter zurück, in Regionen die nicht mein Anspruch sind. Es war am Ende der 11. Platz insgesamt und der 8. Rang national in einer Zeit von 27:09 min. Wäre ich ein Fußballspieler hätte man mich wohl spätestens nach der ersten Halbzeit ausgewechselt, da ich das aber nicht bin, habe ich auf die Zähne gebissen und bin das Rennen zu Ende gelaufen.

    Nun ja, nach einer vom Erfolg verwöhnten Saison 2008/2009 war das zunächst einmal nur deprimierend. Aber was soll ich sagen, eine Maschine bin auch ich nicht. Möglicherweise lag es an dem Stress in der Uni die letzten Wochen, denn das Training lief für meine „Herbst-Verhältnisse“ recht gut. Dass ich seit Wochen an Knieproblemen rumlaboriere, die sich inzwischen nach einer MRT als Schleimbeutelentzündung herausgestellt haben, möchte ich dabei als Ausrede nicht gelten lassen. Im Rennen war ich absolut schmerzfrei. Letztendlich ist es ja auch egal. Ich werde morgen trotzdem nach Belgien fliegen, um in Roeselare am zweiten Quali-Rennen im Rahmen des belgischen Lotto-Cross-Cups teilzunehmen. Ganz nach dem Motto: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“ Im schlimmsten Fall quäle ich mich noch einen Kilometer weiter – dort geht es in einem Männer-Rennen über 9,5km – durch das Gelände.

    Sollte es nicht reichen, sehe ich das nicht als Beinbruch. Klar war die Cross-EM wie die vergangenen Herbste ein Zwischenziel für mich in der Vorbereitung für den kommenden Sommer. Sollte es diesmal mit der Qualifikation aber nicht klappen, werde ich im Anschluss an das Rennen am Sonntag wohl erst einmal eine Weile die Beine hochlegen und die Kniebeschwerden auskurieren, auf dass ich dann zum Jahreswechsel wieder voll einsatzfähig sein werde. Ich werde mich auch bemühen zwischen dem Uni-Stress, der mich nächste Woche wieder voll im Griff hat, früher ein Statement hier auf die Website zu posten. Sorry, dass es diesmal ein wenig spät geworden ist, aber ein paar Tage Abstand habe ich einfach gebraucht.

    Abschließend will ich euch noch an einem Interview von einem sehr erfahrenen US College-Coach, Ron Warhurst, der auch den neuseeländischen Olympia Zweiten Nick Willis trainiert, teilhaben lassen. Es geht um Niederlagen in Cross-Rennen, wie sich das für die Läufer anfühlt und wie sie damit zurechtkommen müssen.

    Euer,
    Philipp

    Track and Field Videos on Flotrack

     

    2. Platz bei der Gäu-Sportlerwahl 2009

    12. November 2009

    Es war das denkbar knappste Ergebnis in der Historie der Gäu-Sportlerwahl bei der gleichzeitig größten Resonanz überhaupt. Am Ende hing es an drei Stimmen, die der Weltmeister von 2007 und Dritter der diesjährigen Weltmeisterschaften 2009 im Kunstradfahren, Robin Hartmann, mir voraus hatte. Das Gefühl einer Castingshow-Entscheidung ließ sich hautnah nachvollziehen, als wir beide unter Ankündigung der engsten Entscheidung ever nach vorn auf die Bühne ins Rampenlicht gebeten wurden, auf der zuvor Stargast "Waldi" Hartmann eineinhalb Stunden von und aus seinem neuen Comedy-Bühnenprogramm erzählt hatte.
     
    Das Ergebnis von 501 zu 498 Stimmen zu meinen Ungunsten überraschte mich dann aber über alle Maßen. Weniger weil ich auf den zweiten Platz verwiesen wurde, sondern vielmehr deshalb weil ich im Vorfeld nicht ernsthaft mit so einer großen Anzahl an Stimmen bei meiner ersten Wahl gerechnet hatte. Denn selbst wenn ich alle Stimmen von Familie, Freunden, Verein und Fans überschlage komme ich nicht ansatzweise in die Region von knapp 500 Stimmen. Das freut mich zum einen natürlich wirklich sehr und gibt einem jungen Sportler zum anderen das Gefühl, dass seine Leistungen und sein Werdegang verfolgt und honoriert werden.
     
    Die Gäu-Sportlerwahl 2009 war kurzum eine tolles Ereignis und ein voller Erfolg, dessen Erfahrung ich nicht missen möchte. Bleibt zu hoffen, dass meine sportliche Entwicklung ähnlich voranschreitet wie bisher und ich auch in zwei Jahren wieder zu den Kandidaten gehören werde. Danken möchte ich auf all jenen, die mir ihre Stimme gegeben haben, meinem persönlichen Umfeld das mich immer unterstützt und an mich glaubt, sowie last but not least dem Gäuboten, der KSK Böblingen und der Stadt Herrenberg die dieses Event auf die Beine gestellt haben.
     
    Zum ersten medialen Echo geht es hier, eine Erwähnung in den Flash News auf leichtathletik.de gibt es auch.
     
    Euer
    Philipp

    Vote now!

    31. Oktober 2009

    Glatting-FotoJetzt geht es los,  der Startschuss zur Wahl des Gäu-Sportlers des Jahres ist gefallen. In der kurzen Beschreibung meines Profils zur Wahl heißt es auf www.gaeubote.de:
    "Im vergangenen Jahr bestand Philipp Pflieger mit einem achten Platz über die 5000-Meter-Strecke seine nationale Feuertaufe und krönte die bis dahin beste Saison noch mit einer Bronzemedaille bei den Titelkämpfen der U 23. Der für die LG Regensburg antretende Läufer holte aber in diesem Jahr zum ganz großen Wurf aus. In Göttingen gewann er über seine Paradestrecke den Junioren-DM-Titel. Gefolgt von einem gelungenen Debüt im deutschen Nationaltrikot, bei der U-23-Europameisterschaft in Kaunas (Litauen) wurde er Achter. Den zweiten DM-Titel heimste der 22-jährige Politikstudent im September beim Zehn-Kilometer-Straßenlauf ein. Gerüstet für den anstehenden Sprung ins Aktivenlager ist das Leichtathletik-Talent aus Ehningen allemal."
     
    Ab heute und bis zum Sonntag kommender Woche (8. November) gilt es fleißig zu wählen. Am 11. November findet dann in der Sparkassenfiliale am Herrenberger Bronntor die Ehrung der jeweils drei besten Sportler und Mannschaften statt.  Ich verlasse mich auf meine starke Basis an Freunden und Fans und hoffe, dass ihr alle euren Klick an der richtigen Stelle setzen werdet. Ich zähle auf euch!
     
    Hier geht es zur Wahl.
     
    Philipp

    Presse Review

    25. Oktober 2009

    Die erste Woche Uni liegt schon wieder hinter mir und auch wenn mein Stundenplan nicht gerade am Bersten ist, merkt man doch, dass der Alltag im allgemeinen etwas belebter geworden ist. Passend dazu habe ich im Laufe der Woche von mehreren erfreulichen Ereignissen erfahren.
     
    Gleich zu Anfang der Woche erhielt ich eine tolle Nachricht aus der Heimat. Ich werde neben vier weiteren Sportlern zur "Gäu-Sportlerwahl" des Gäuboten, der Kreissparkasse Böblingen und der Stadt Herrenberg vorgeschlagen. Ich bin ehrlich überrascht und freue mich schon allein über die Ehre nominiert worden zu sein. Das hatte ich bisher noch nie. Ihr könnt aber sicher sein, dass ihr  zu gegebener Zeit, sprich wenn es ums Wählen geht, wieder von mir hören werdet.
     
    Fast zeitgleich erschien mit der aktuellen Oktoberausgabe der RUNNERS WORLD auch ein kleines Interview mit mir, das unter der Rubrik Laufcoach zu finden ist. Wer sich die aktuelle Ausgabe noch nicht besorgt hat, sollte dies also dringend tun. Als kleinen Appetizer könnt ihr hier aber schon mal mein Interview in digitaler Form einsehen.
     
    Außerdem wurde beim, schon seit einigen Wochen laufenden, leichtathletik.de-Check nun der Disziplinbereich "Langstrecke Männer" unter die Lupe genommen. Dass ich dieses Jahr trotz einiger Probleme doch noch eine ganz passable Vorstellung abgeben konnte ist erneut nicht unbemerkt geblieben:
    "Hinter Arne Gabius ist die Lücke groß. Der Regensburger Philipp Pflieger schickt sich jedoch an, diese Lücke zu schließen. Trotz eines Ermüdungsbruches im Kreuzbein, der ihn im Winter weit zurückwarf, pulverisierte der 22-Jährige seine Bestzeiten auf allen Distanzen. Bleibt er gesund, kann er in den kommenden Jahren zumindest ein ernsthafter Herausforderer für Arne Gabius werden." (leichtathletik.de)
    Zum gesamten Artikel geht es hier.
     
    Das wars auch erst einmal von mir, aber sobald es wieder wissenswerte Neuigkeiten gibt könnt ihr versichert sein, werdet ihr von mir hören. Genießt den restlichen Sonntagabend und startet gut in die neue Woche.
     
    Euer
    Philipp
     

    ULTRA SPORTS Tipps & Tricks

    13. Oktober 2009

    ULTRA SPORTSVor einigen Tagen erreichten mich News von meinem Sponsor ULTRA SPORTS zum Thema Leistungsfortschritt durch intelligente Eiweiß- und Aminosäurenaufnahme, die ich den Lesern meiner Website natürlich nicht vorenthalten möchte. Zusammengefasst wurden die Erkenntnisse von Dr. Wolfgang Feil in einem zum Download bereit stehenden E-Book.
     
    Konkret heißt es:
    Mach mehr aus deinem Training durch gezielte Aminosäurenversorgung. Dr. Wolfgang Feil, einer der führenden Vitalstoffexperten Deutschlands, hat diese Woche ein kostenloses E-Book veröffentlicht. Der mehrfache Buchautor hat in dem E-Book seine Erfahrung aus 20 Jahren Nährstoffsteuerung mit den Erkenntnissen aus aktuellen Studien kombiniert. Wer gut regeneriert braucht
    weniger Training oder kann mehr trainieren und wird dadurch leistungsstärker.
     
    Der Vitalstoffexperte Dr. Feil über das E-Book: „Training beantwortet der Körper indem er neue Muskelfasern aufbaut, mehr kollagene Fasern in die Sehnen einbaut und mehr leistungsrelevante Enzyme in die Muskelfaser einlagert. Für diese Reaktionen des Körpers auf das Training braucht der Sportler Eiweiß. Welche Aminosäuren (Eiweißbausteine) besonders für diese Aufbaumaßnahmen wichtig sind und welche Aminosäuren gezielt Ermüdungserscheinungen während der Belastung abbauen, wird in meinem kostenlosen E-Book behandelt.“
     
    Dr. Wolfgang Feil ist langjährig im Spitzensport tätig und ist verantwortlich für die Nährstoffsteuerung von vielen Spitzensportlern in Deutschland wie z.B. Jan Frodeno (Olympiasieger Triathlon in Peking), Triathlonweltmeister Daniel Unger, Fußball Bundesligist 1899 Hoffenheim, sowie von mehreren Nationalmannschaften (Handball, Beach-Volleyball und ULTRA Marathon).
     
    Wer also wissen will wie er Training und Wettkampf noch optimieren kann, sollte unbedingt hier vorbeischauen um sich das E-Book runterzuladen.
     
    Euer
    Philipp
     
     

    Herbstauftakt

    12. Oktober 2009

    Privat-FotoNachdem ich nun doch einige Zeit hier abstinent war, komme ich jetzt wieder dazu News zu posten. Die Bayerischen 10km Straßenlaufmeisterschaften in Regensburg liefen erwartungsgemäß gut. Die Woche Training nach der kurzen Saisonpause war zwar etwas zäh, vor allem der Einstieg, aber auch ein 10km Rennen auf einem 9-Runden-Kurs vom Start weg bei relativ warmen Temperaturen von vorn zu laufen war durchaus ungewohnt. Umso zufriedener bin ich letztlich mit meiner Siegzeit von 30:21 min.
     
    In der darauf folgenden Woche standen zudem noch einige Termine auf dem Plan. Mittwochs trafen sich eine Anzahl ausgewählter LG-Athleten für ein Fotoshooting des Hauptsponsors TELIS FINANZ AG im Regensburger Uni Stadion. Eine interessante, neue Aktion die ehrlich Spaß gemacht hat. Man darf auf die Endauswahl der geschossenen Bilder gespannt sein, die meines Kenntnisstandes nach im TELIS-Magazin veröffentlicht werden.
    Tags darauf fand dann die geplante Leistungsdiagnostik bei Dr. Möckel im RFZ / IPS in Regensburg statt. Das Ergebnis war sowohl für mich als auch für meinen Trainer zufriedenstellend und wir blicken frohen Mutes Richtung Herbst-Grundlagentraining, in dessen Verlauf wir auch die U23 Cross-EM Quali angehen werden. Voraussichtlich bei einem Start auf Darmstadts Lichtwiese am 22.11. und einem weiteren die Woche darauf beim EAA Permit Meeting im belgischen Roeselare.
     
    Um Worten gleich Taten folgen zu lassen sind unser Trainer Kurt Ring und eine handvoll TELIS-Läufer/innen am 2. Oktober Richtung Saarbrücken zum etwas verlängerten DLV-Lehrgang aufgebrochen, den wir als kurzes Trainingslager nutzten. Das Training lief alles in allem weitgehend problemfrei auch wenn das Gelände rund um die Hermann Neuberger Sportschule für viele Kilometer aufgrund seines sehr selektiven Charakters wenig einladend wirkt. Wenn man nicht gerade bergan rennt, dann bergab.
     
    Jetzt steht erstmal eine wettkampfarme, aber trainingsintensive Phase auf dem Programm die im Prinzip bis zum Deutschen Cross Cup Rennen in Darmstadt dauern wird. Dazu kommt, dass mich ab kommendem Montag auch der Uni-Alltag wieder in den Fängen haben wird und man sein Training wieder sorgsamer unter Zeitmanagementaspekten planen muss. So gesehen war der Sommer inklusive "vorlesungsfreier Zeit" recht kurzweilig. Nach den Bahnrennen Mitte August, standen zwei Hausarbeiten auf dem Programm die erledigt werden wollten, die Straßen DM und die entsprechenden Landesmeisterschaften in Regensburg und ein kurzes Trainingslager in Saarbrücken, schon werden die Abende wieder kürzer und es ist wieder Zeit fürs Wintersemester.
    Passt also auf, dass euch nicht auch die Zeit "davonläuft".
     
    Euer
    Philipp
     

    Weiter geht's

    24. September 2009

    Privat-FotoSchnell verging die Zeit zuhause in Ehningen und am Freitag geht es für mich auch zurück nach Regensburg, denn sonntags stehen die bayerischen Meisterschaften über 10km auf der Straße an. Auch die gut einwöchige Zeit des Beinehochlegens ist um und seit Montag liegen die ersten Laufeinheiten wieder hinter mir.Die Zeit des Abschaltens war zwar zur Abwechslung auch mal schön, aber jetzt freue ich mich auch wieder, dass es endlich mit dem Training weitergeht.
    Es ist angenehm mal wieder in Gesellschaft zu laufen, was sonst außerhalb von Trainingslagern so gut wie nie der Fall ist. Aber mit den Sindelfinger Ex-Laufkollegen bietet sich das für ein-zwei Dauerläufe an und macht Laune.
    Eine unerwartete Ehre wurde mir außerdem vergangenen Dienstag in Ehningen noch zu Teil. Auf meinen jüngsten DM-Erfolg wurde spontan von der Gemeinde reagiert und ich wurde kurzfrisitig zur Ehninger Gemeinderatssitzung für eine Ehrung durch Bürgermeister Unger eingeladen. Das war eine nette Überraschung, über die ich mich gefreut habe.
    Wie es aussieht werde ich am Sonntag beim Rennen in Regensburg noch außerplanmäßige Konkurrenz bekommen. Mein Freund Rico Schwarz rief an, er will einen Start außer Konkurrenz nutzen um seine Form nach seiner Saisonpause im August zu checken. Unterkunft wird er bei uns im Regensburger Athletenhaus finden. Man darf gespannt sein.
    Die Einladung für den DLV-Lehrgang in Saarbrücken und die Bestätigung meines Bundeskaderstatuses für das kommende Jahr habe ich inzwischen auch erhalten. Das wird sicher wieder eine coole Sache, ist so ein trainingstechnischer Tapetenwechsel doch im Trainingsalltag eine willkommene Abwechslung. Vorher steht Donnerstag kommende Woche noch eine Leistungsdiagnostik an, zur Überprüfung und Kontrolle der Ausgangswerte nach Sommersaison und Saisonpause um die Trainingsplanung anzupassen und zu optimieren.
    Vorher stehen aber wie gesagt am Sonntag erst noch die 10km in Regensburg auf dem Plan. Ich bin gespannt wie schnell ich nach meiner Pause wieder den Rythmus aufnehmen kann, ob ich ins Rollen komme und freue mich schon auf ein super Event in meiner zweiten Heimat.
    Weiter geht's!
     
    Euer
    Philipp

    Deutscher Meister die Zweite

    13. August 2009

    Knisel-FotoNach dem Titel über 5000m Mitte Juni konnte ich mir gestern auch über 10km auf der Straße, in Otterndorf an der Nordsee, den deutschen Titel der Junioren (U23) sichern. Das Ganze in einer Zeit von 29:35 min, die mich sehr zufrieden stimmt, denn damit war ich auch Vierter in der Männergesamt- wertung und zusammen mit meinen ebenfalls spitze abschneidenen Mannschaftskollegen Dennis Pyka und Max Meingast ebenfalls Vierter in der Männer Mannschaftswertung.
    Die Streckenhalbzeit durchlief ich in einer Spitzengruppe von noch ungefähr acht Mann in 14:50 min, kurz darauf gab es allerdings bei Kilometer sechs eine weitere Tempoverschärfung, die die Gruppe dann sprengte. Ein Trio konnte sich etwas von mir lösen und das restliche Rennen lief ich zwar alleine an vierter Position, die zweite Hälfte aber trotzdem in 14:45 min schneller als die Erste.
    Insgesamt war es ohne Zweifel eine schnelle Strecke, mit toller Stimmung und top Anfeuerung, bei einer für diese Art von Veranstaltung zugegebenermaßen ungewöhnlichen Startzeit um 21 Uhr. Platz für Kritik muss hier allerdings auch eingeräumt werden. Es kann nicht sein, dass es bei einer deutschen Meisterschaft für niemanden Medaillen gibt, aus welchen Gründen auch immer ist dabei vollkommen uninteressant. Das ist schlichtweg peinlich. Auch die Tatsache von unendlichen Ergebnisauswertungen und sich ins endlose ziehende Siegerehrungen ohne von außen erkennbares System war schlichtweg eine Zumutung, weswegen wir auch nicht das einzige Team waren, die diese Farce nicht bis zum Ende abwarten wollten und kurz vor Mitternacht von dannen zogen.
    Abgesehen von diesen unerfreulichen Tatsachen war das Rennen für mich aber  ein super Ergebnis, mit dem ich mich jetzt getrost in die eineinhalb bis zweiwöchige Saisonpause verabschieden werde. Die bayerischen 10km Straßen-Meisterschaften werde ich höchstens als Trainingslauf im direkten Anschluss an die Pause ins Auge fassen.
    Bis dahin heißt es für mich aber erstmal Beine hochlegen und sich mental auf die kommende Saison 2009/2010 einstimmen.
     
    So long, 
    Philipp

    Saisonfinale auf der Straße

    8. September 2009

    Die Straßen DM kommenden Samstag (12.09.) in Otterndorf an der Nordsee rückt näher und zugleich auch das Ende einer letztlich doch noch fantastischen Saison 2009, mit vielen Hochs, einigen Tiefs und jeder Menge Emotionen.
    Straße als Untergrund ist für mich als Läufer noch so gut wie Neuland. Auch wenn ich letzten Herbst (2008) zweimal die 10km Strecke bei der DM und den Bayerischen "zum Probieren" schon mal unter die Füße genommen habe, ist mein Erfahrungsschatz diesbezüglich doch noch ziemlich dürftig. Das wiederum macht die ganze Sache ziemlich spannend und ich freue mich wirklich richtig auf diese Kombination aus Langstrecke und Asphalt.
    Das Training lief zuletzt auch sehr erfreulich, wenn auch die Umstellung vom reinen Bahntraining nach dem U23 Länderkampf Mitte August auf vermehrtes Dauerlauf-Training, mit Fahrtspielen und Tempodauerläufen zu Beginn doch etwas schwerer fiel, als von mir erwartet. Nach ein bis zwei Wochen gings dafür aber umso besser und alles in allem bin ich mit den zurückliegenden Trainingswochen nun mehr als zufrieden.
    Es kann also los gehen am Wochenende im hohen Norden, schauen wir doch mal ob am Samstag dort die Straße brennt.
     
    Philipp

    Portrait Kreiszeitung Böblinger Bote

    29. August 2009

    Als Nachtrag folgt ein Portrait vom 13. August, erschienen in der Kreiszeitung Böblinger Bote von Holger Schmidt über mich, meinen Wechsel vom VfL Sindelfingen zur LG TELIS FINANZ Regensburg, Verletzungen, das Kämpfen und die Entwicklung die ich seit dem Wechsel von vor zwei Jahren gemacht habe. Viel Spaß beim Lesen! 
     
    Philipp

     

    Gelungene Saison für den Ehninger Langstreckenläufer Philipp Pflieger

    „Dieses Jahr das Optimale rausgeholt“
     

    Lutz-FotoEr war Deutscher Juniorenmeister, Achter bei der U23-Europameisterschaft und ist derzeit zweitbester deutscher 5000-Meter-Läufer. „Ich habe dieses Jahr das Optimale rausgeholt“, strahlt Philipp Pflieger.

    Dabei gab es Zeiten in diesem Frühjahr, da wollte der Ehninger Langstreckenläufer, der seit zwei Jahren im Trikot der LG Telis Finanz Regensburg läuft, seine Saison verletzungsbedingt schon beenden, bevor sie überhaupt begonnen hatte. Ein Ermüdungsbruch am linken Kreuzbein zwang ihn ab März zu sechs Wochen völliger Sportpause, nachdem zuvor Ende 2008 schon eine Grippe seinen Start bei der Cross-Europameisterschaft, für die er eigentlich qualifiziert war, vereitelt hatte.

    „Erst am 1. Mai konnte ich wieder anfangen 20 Minuten zu joggen“, erinnert er sich an die traurigen Tage zurück. Doch der Ehrgeiz siegte. Schließlich wollte sich der 22-Jährige in seinem letzten Juniorenjahr für die U23-EM qualifizieren und dazu musste unbedingt bis Ende Juni eine 5000-Meter-Zeit von mindestens 14:10 Minuten her. „Wir haben nur eine einzige Chance“, war ihm und seinem Trainer Kurt Ring aufgrund des späten Saisoneinstiegs klar. Doch die nutzte Philipp Pflieger am 12. Juni in Lugano umso konsequenter. 13:54,39 Minuten lief er dort und ließ dabei sogar den Schweizer Olympiateilnehmer Philipp Bandi hinter sich.

    Zwei Wochen später sicherte er sich in Göttingen in überlegener Manier den Deutschen Juniorenmeistertitel und wenn er bei der U23-EM in Kaunas/Litauen auch „nicht den besten Tag“ erwischte, so war er hinterher mit Rang acht dennoch hochzufrieden. Als Zugabe gab’s Ende Juli in Leverkusen noch eine neue 1500-Meter-Bestzeit von 3:43,65 Minuten und nur zwei Tage später lief er in Wattenscheid die 3000 Meter erstmals unter acht Minuten (7:59,40 Min.)

    Sensationelle Ergebnisse für einen, der bis 2007 bei seinem alten Verein VfL Sindelfingen eher in der zweiten Reihe stand und anderen den Vortritt lassen musste. Das hat sich längst geändert. Seine alten Clubkameraden haben sich kaum verbessert, er den Sprung in die nationale Spitze vollzogen. „Es kommt nicht darauf an wie viel, sondern wie man trainiert“, nennt er sein Erfolgrezept. „Spezifische Tempodauerläufe, Kraft- und Zirkeltraining, viel Leistungsdiagnostik und eine langfristige Planung“, beschreibt er die Änderungen zu früher.

    „Super-Umfeld, sehr professionell!“
     
     Aber das ist sicher nur der eine Teil der Erfolgsgeschichte. Der andere ist das „Super-Umfeld, sehr professionell!“, wozu natürlich auch Freundin Susi Lutz, Dritte der U23-EM über 3000 Meter Hindernis, gehört. Mit ihr und drei anderen Trainingskollegen wohnt Philipp Pflieger, der seit zwei Semestern vom VWL- zum Politikwissenschaftsstudium gewechselt hat, im Regensburger ‚Athletenhaus’, einer Art Wohngemeinschaft zu Fünft. Übrigens haben auch die anderen Mitbewohner in den vergangenen Monaten des öfteren mit sehr guten Leistungen von sich reden gemacht.

    Philipp Pflieger aber denkt schon an kommende Aufgaben. Die deutsche Staffelmeisterschaft über 3 x 1000 Meter, für andere Saisonhöhepunkt, war für ihn Ausklang, ein Einsatz bei der Deutschen Straßenlaufmeisterschaft über zehn Kilometer soll im September noch folgen, bevor im Oktober zwei Wochen „Komplett-Pause“ angesagt sind. Dann beginnt die Vorbereitung für 2010. „Hoffentlich gut durchkommen, ohne Verletzung!“ hat für Philipp Pflieger, der dann 90 bis 120 Kilometer wöchentlich trainiert, oberste Priorität.

    „Wenn möglich, in jeder Strecke Bestzeit und eine DM-Medaille über 5000 Meter“, heißen seine nicht unbescheidenen, aber durchaus realistischen Ziele fürs nächste Jahr. Ein erster 10.000-Meter-Lauf auf der Bahn soll dann übrigens auch dabei sein. 29:40,06 Minuten lief hier der Deutsche Meister 2009 Filmon Ghirmai (Tübingen). Ein eher bescheidenes Ergebnis, wissen nicht nur Insider. Wer wie Philipp Pflieger die halbe Distanz trotz Verletzungspause unter 14 Minuten rennt, müsste das eigentlich auch können ...

    H. Schmidt


    Ende und Anfang

    18. August 2009

    Wie die Überschrift zeigt ist meine Saison vorbei. Zumindest die Bahnsaison, denn die Straßen DM Mitte September steht für mich noch an und ich freue mich auf die anstehende Herausforderung und die Trainingsumstellung.
    Meine zwei letzten Rennen liefen nochmals klasse und sorgten so für einen versöhnlichen Abschluss.
    In Rhede (So, 09.08.) bei der Langstaffel DM (3x1000 m) der Männer lief ich mit meinen Vereinskollegen Sebastian Zundler und Dominik Jakob auf den zwölften Rang (7:18,63 min) und das trotz der beinahe identischen Zeit vom Vorjahr, mit der wir damals siebter waren zeigt, dass das Niveau dieses Jahr ein anderes war. Erfreulich für mich war vor allem, dass ich auf Position zwei laufend eine inoffizielle neue Bestzeit über 1000m mit 2:22,4 min aufstellen konnte, die mein Trainer heraus stoppte. Mit diesem Aufwind im Rücken ging es erstmal zurück nach Ehningen, Sachen für den U23 Länderkampf in Berlin (13.08.), gegen ein Team aus Polen und ein Mixed-Team aus Österreich/Schweiz, zu packen. Nach einem starken Abschlusstraining Dienstags in Sindelfingen fühlte ich mich für diesen gewappnet und war heiß auf die 3000m, denn der Länderkampf im Olympiastadion galt intern als WM Tag eins, es war die große Generalprobe zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung. Es war also für uns eine gute Gelegenheit WM Luft zu schnuppern, mit unzähligen Volunteers und Kampfrichtern, den großen Video-Walls und jeder Menge Kameras, lediglich die Zuschauer sollten fehlen.
    Die Anreise dorthin gestaltete sich mit dem Auto allerdings schwieriger als gedacht, denn diese zog sich zu knapp neun Stunden. Daraufhin ließ ich meine Rennanpasung aus und ging nach dem Abendessen lieber zeitig ins Bett.
    Am Donnerstag fühlte ich michdann  beim Auftakt schon recht frisch und bereitete mich auf ein Spurtrennen vor, da ein schnelles Rennen kaum zu erwarten war und ich selbst dafür auch nicht sorgen wollte. Dass es dann allerdings wohl eines meiner verrücktesten Rennen werden sollte, konnte ich nicht vorhersehen. Denn nicht nur ich wollten nichts fürs Tempo tun, auch mein Kumpel Rico Schwarz hielt sich zurück, genauso wie die zwei Polen, der Österreicher und der Schweizer. So kam es, dass wir den ersten Kilometer in sage und schreibe 3:09 min passierten, was bestenfalls als Halbmarathon-Tempo bezeichnet werden kann und auch wenn der zweite Kilometer mit 2:51 min etwas schneller wurde, war das Tempo nach wie vor lächerlich. Als wir die 2000m Marke in 6:00 min passierten kam dann der Angriff von einem der Polen und auch wenn ich sofort nachsetzte, muss ich zugeben hatte ich die ersten 150m seines Angriffs leise Zweifel, ob ich das kontern kann. Denn wie ich im Nachhinein hörte, legte der Pole seine fünf bis zehn Meter mit einer 59er Runde zwischen uns und erst auf der Gegengerade hatte ich das Gefühl aufzukommen. Bei 600m vor Schluss war ich dann schließlich dran und bei 500m vor Schluss ging ich vorbei. Auf den großen Video-Walls konnte ich sehen, wie sich mein Abstand kontinuierlich vergrößerte und da ich letzlich ungefährdet auf die Zielgerade kam, konnte ich sogar die letzten Meter austrudeln lassen. Erst auf dem Zielstrich sah ich, dass ich trotzdem den letzten Kilometer in 2:31 min gelaufen war, bei meiner wenig spektakulären Siegzeit von 8:31,21 min. Einen Bericht zum Länderkampf mit Erwähnung meiner Wenigkeit gibt es von leichtathletik.de hier.
    Auch insgesamt gewannen dann die Jungs und Mädels sowohl separat ihren Länderkampf und in logischer Konsequenz dann auch den gesamten Länderkampf. Die Stimmung im Team war super und machte Lust auf mehr, sprich die WM der "Großen".
    Zuvor durfte das U23 Team aber noch einige repräsentative Aufgaben für die A-Nationalmannschaft übernehmen, wie beispielsweise die Teilnahme an der Eröffnungsfeier am Brandenburger Tor am Freitag oder zuvor den Besuch der Nike-Speedchallenge nahe Nike-Town.
    Auch mit unseren Akkreditierungen konnten wir nahezu überall hin, egal ob Athleten-Shuttle zum Olympiastadion, Aufwärmplatz oder Essen im Athletenhotel, wo man des öfteren Leute wie Usain Bolt, Steve Hooker oder Pamela Jelimo traf.
    Auch das erste WM Wochenende selbst war natürlich ein wahnsinns Erlebnis, denn auch wenn das Stadion noch nicht komplett ausverkauft war, war die Stimmung gigantisch, das lässt sich anderst gar nicht sagen.
    Wie die deutschen Athleten gefeiert wurden, in erster Linie mal unabhängig vom Ergebnis, war schon phänomenal. Einfach stark!
    Nachdem ich leider Sonntag Nachmittag schon wieder Richtung Regensburg reisen musste, weil noch zwei Hausarbeiten anstehen und meine Vorbereitung auf die 10km Straßen DM beginnt, verfolge ich selbstverständlich den Rest der WM am Fernseher und drücke dem deutschen Team weiterhin die Daumen. Es läuft ja bisher super.
    Also schaltet ein und schaut zu.
     
    Euer
    Philipp

    Nachtrag zum Bestzeiten-Wochenende

    7. August 2009

    Frisch gebräunt und gut erholt bin ich zurück von meinem 5-Tages-Urlaub in Barcelona mit meiner Freundin Susi Lutz. War zur Abwechslung auch mal sehr schön vom Laufen etwas abzuschalten und neben dem super Wetter auch das tolle Barcelona zu genießen, egal ob Kultur, Essen oder Shoppen. Deshalb komme ich leider auch erst jetzt dazu von meinem letzten Wettkampf-Wochenende zu berichten, da ich Sonntag Nachmittag gleich noch in die schwäbische Heimat gefahren bin, um Montag morgens in den Urlaub zu fliegen.
    Das Wettkampf-Wochenende mit dem Doppelstart beim Bayermeeting in Leverkusen über 1500m am Freitag und dem Start über die 3000m am Sonntag bei der DLV Gala in Bochum/Wattenscheid war wirklich genial.
    Mit einem super Feeling in das 1500m Rennen gestartet wuchs ich über die eigenen Erwartungen hinaus und gewann das 1500m A-Rennen, nachdem ich bei 1000m die Führung übernommen habe, in stark verbesserter neuer Bestezeit von 3:43,65 min! Wow, was für ein Paukenschlag, verbesserte ich meine bestehende Bestzeit doch um knapp vier Sekunden.
    Damit aber nicht genug, denn Sonntags wollte ich nachlegen und wenn möglich über 3000m nicht nur meine Bestzeit verbessern, sondern auch unter der magischen 8-Minuten-Marke bleiben.
    Das war dann allerdings doch etwas knapper als gedacht, denn nach dem starken Auftritt in Leverkusen zwei Tage zuvor und Beteiligung an der Führungsarbeit der zweiten, rein deutschen Gruppe im Rennen musste ich leider doch erkennen, dass ich meiner schwierigen Saisonvorbereitung etwas Tribut zollen musste, denn ich fühlte mich die letzten 600 m leider nicht mehr so frisch wie erhofft. So kam es, dass ich dann zwar doch einige meiner Dauerkonkurrenten etwas ziehen lassen musste, letztlich aber für meine Mitbeteiligung am Renngeschehen mit einer neuen Bestzeit von 7:59,40 min belohnt wurde und mich so entspannt und zufrieden gen Süden wenden konnte und nun in den letzten zwei Rennen die Saison schön ausklingen lassen kann.
    Vom 1500m Sieg in Leverkusen habe ich ein Rennvideo, dass ich euch nicht vorenthalten möchte. Bei Interesse solltet ihr hier, oder einfach im Media-Bereich vorbeischauen.
    Ich werde morgen erstmal Richtung Rhede zur Langstaffel (3x1000 m) DM der Männer fahren, um mich dann nach einem kleinen Zwischenstop im Basislager in Ehningen nach Berlin zum Länderkampf und anschließend zum Zuschauen und Anfeuern beim ersten WM-Wochenende aufzumachen.
    Nach Möglichkeit werde ich euch auf dem Laufenden halten, ansonsten sage ich nur "Go Germany, go!" und rockt die WM!
     
    Philipp
     

    Bayerische Meisterschaften

    30. Juli 2009

    Es sind schon wieder einige Tage ins Land gezogen seit den Bayerischen Meisterschaften letztes Wochenende in Regensburg. Ich habe mich, gut eine Woche nach meinem 5000m EM Rennen, für einen Start über 1500m am Sonntag entschieden. Ein taktisches Rennen war zu erwarten, nachdem Sebastian Hallmann am Vortag schon die 5000m gewann und außerdem noch Rene Bauschinger an der Linie Stand und so passierten wir die 1000m-Marke in langsamen 2:41min, bevor ich dann zu einem langen Spurt ansetzte. Die letzten 500m lief ich in 1:09 - 1:10 min, was letztendlich zwar leider trotzdem nicht ganz zum Sieg reichte, da mich Rene 50m vor dem Ziel noch überholte, ich aber nach dem guten Training die Tage zuvor mit meiner 3:51,43 min bei erwähntem Rennverlauf ganz zufrieden bin.
    Auch diese Woche wurde nochmals gut trainiert, bevor ich mich dann in einer halben Stunde mit Susi Lutz (3000m) und Corinna Harrer (1500m) auf den Weg zum Bayermeeting nach Leverkusen mache, wo ich im 1500m A-Rennen auf eine schnelle Zeit hoffe, bevor es für mich dann tags darauf gleich weiter nach Bochum/Wattenscheid zur DLV Gala geht. Ich hoffe, dass ich trotz meiner gestörten Saisonvorbereitung noch die Frische habe um dort über 3000m in die Regionen meiner Bestzeit zu laufen, was für mich echt die Krönung einer kurzen, aber turbulenten Saison wäre. Wer am Sonntag nicht im Lorheidestadion vor Ort sein kann, sollte zwischen 13:00 und 15:00 Uhr unbedingt Eurosport einschalten, mein Rennen ist um 14:30 Uhr.
    Ich werde versuchen euch von unterwegs auf dem laufenden zu halten, bin aber die nächsten zweieinhalb Wochen nicht mehr in Regensburg (die letzten Rennen und ein wohlverdienter Urlaub rufen). Jetzt heißt es aber langsam los zu kommen, um in Leverkusen pünktlich zum Abendessen zu sein.
    Machts gut und genießt den Sommer!
     
    Euer
    Philipp

    U23 EM Kaunas

    25. Juli 2009

    Hensel-FotoSorry erst einmal, dass ihr erst jetzt von mir hört. Aber direkt im Anschluss an meine Rückkehr von der U23 EM am Montag standen für mich diese Woche noch drei Klausuren an der Uni an, bevor ich jetzt dann in die Semesterferien starten kann. Deshalb komme ich leider auch erst jetzt zum Schreiben.
    Wie sicherlich einige von euch über diverse Medien mitbekommen haben dürften, bin ich achter geworden, was ich ja im Vorfeld als mein Ziel (Endkampfplatzierung) ausgegeben habe. Wie dann auch sicherlich einige von euch gelesen haben dürften, war ich leider trotzdem nicht richtig zufrieden. Das liegt allerdings weniger an der Tatsache, dass ich achter geworden bin, sondern viel mehr daran, dass ich mich am Tag X, meinem Saisonhöhepunkt, leider nicht so gefühlt habe wie gewünscht.
    Schon kurz nach dem Start merkte ich, dass sich meine Beine trotz des sehr moderaten Anfangstempos nicht wirklich frisch anfühlten, ich vermisste den gewissen Punch, weshalb ich dann auch leider in der heißen Phase des Rennens, nach Kilometer drei nicht so zusetzen konnte, wie ich gerne wollte  und da der Event eine EM war, gehen halt an so einem Tag nicht nur einer an einem vorbei, sondern gleich mehrere. Die letzte Runde war dann noch ganz passabel und ich konnte noch drei, vier Konkurrenten hinter mir lassen, die wohl entweder dem höllischen Schlusstempo oder dem schwülen Wetter Tribut zollen mussten. Die Zeit von 14:09,13 min war erneut unter der EM-Norm und nach ähnlichem Rennverlauf (3000m Durchgang auch nur bei 8:39 min) wie bei der Junioren DM (ca. 8:41 min) auch fast identisch. Entgegen meiner ersten Reaktion waren sowohl mein Heimtrainer Kurt Ring, als auch Bundestrainer Detlef Uhlemann sehr zufrieden mit meinem Auftritt, beide wissend um meine schwierige Vorbereitung aufgrund verschiedener Verletzungen.
    Die Tage danach galt es neben Dauerlauftraining und Physiotherapie natürlich unsere Mannschaftskollegen anzufeuern und die tolle Stimmung zu genießen. Es freut mich natürlich wahnsinnig, dass meine Freundin Susi Lutz am letzten Meisterschaftstag überraschen konnte und wie vor vier Jahren an gleicher Stelle in Kaunas bei der U20 EM Bronze über 3000m Hindernis gewinnen konnte. Wahnsinn!
    Es war rückblickend auf alle Fälle eine riesen Erfahrung, eine tolle Zeit mit vielen Freunden, eine mords Gaudi und schön, viele neue Leute kennenzulernen. Nachdem ich jetzt mit den Klausuren fertig bin, kann ich nun die letzten Wettkämpfe der Bahnsaison ganz unstreßig genießen und die Saison ausklingen lassen.
    Am Sonntag stehen zunächst im heimischen Uni Stadion in Regensburg die Bayerischen Meisterschaften über 1500m für mich an, bevor es noch zu ein paar Meetings geht, bei denen ich meine Bestzeiten angreifen möchte. Schlusspunkt wird dann ein U23 Länderkampf im Berliner Olympiastadion sein kurz vor dem Start der WM und wie man gerüchteweise hören konnte, soll es für die Teilnehmer wohl Freikarten für das erste WM-Wochenende geben. Das wäre doch mal eine gelungene Überraschung.
     
    Euer
    Philipp
     

    Kaunas ruft

    12. Juli 2009

    Hallo an alle für ein letztes kleines Update vor der U23 EM. Um 12 Uhr geht es heute Richtung Bahnhof und dann mit dem Zug nach Frankfurt a. M. Dort trifft sich das deutsche U23 Team zur Einkleidung und letzten Trainingseinheiten. Dienstag Morgen geht es dann weiter mit dem Flugzeug nach Vilnius und dann mit dem Bus nach Kaunas ins Mannschaftshotel.
    Meine letzten Trainingseinheiten liefen nochmals ganz gut und die letzte Bahneinheit vor meinem Rennen wird am Montag stattfinden. Dann wird sich noch mal ordentlich ausgeruht, bevor dann am Donnerstag (an meinem Geburtstag) um 18:55 Uhr der Startschuss zu meinen 5000m fällt.
    Zu meinen Erwartungen würde ich euch dieses kleine Interview von TVA mit meiner Freundin Susi Lutz und mir empfehlen, auch wenn es natürlich schwer ist seine Einschätzungen anhand von Bestenlistenplatzierungen zu äußern, aber ich fühle mich ganz gut und denke, dass ich am Donnerstag ein gutes Rennen abliefern kann.
    Mir bleibt jetzt nicht mehr viel übrig als zu sagen: "Tikiuosi Kaunas" (Ich freue mich auf Kaunas) und euch nach dem Rennen mehr zu berichten. Jetzt gehts aber erstmal Richtung Bahnhof.
     
    Euer
    Philipp

    DM Ulm und Nominierung U23 EM

    8. Juli 2009

    Ein weiteres schönes Leichtathletik-Wochenende liegt hinter mir. Für die Deutschen Meisterschaften in Ulm wäre zwar auch ein 5000m Start reizvoll gewesen, nachdem ich an zweiter Stelle der deutschen Bestenliste stehe, aber aufgrund der vorangegangenen Verletzung fehlt mir noch die Substanz, um dann auch noch bei der U23 EM in Kaunas eine gute Figur über 5000m abzugeben.
    Der erste Vorlauf am Samstag Vormittag, in den ich eingeteilt wurde, war von Anfang an ein ausgeprägt taktisches und dementsprechend langsames Rennen bis zum Eingang der letzten Runde. Ich hielt mich zuvor am Ende des Feldes aus allen Rangeleien heraus und setzte auf mein Spurtvermögen in der letzten Runde. Dieses war zwar ohne spezielle Vorbereitung erstaunlich gut, letztendlich gegen die Mittelstreckenspezialisten auf der Zielgeraden aber auch denkbar knapp. Carsten Schlangen, der spätere Deutsche Meister, gewann den Vorlauf in 3:50,06min und zwischen ihm und Platz sieben lag nur eine gute halbe Sekunde. Ich wurde mit 3:50,45min und einer letzten Runde von circa 54s Sechster meines Vorlaufes und qualifizierte mich trotz des schnelleren zweiten Vorlaufs direkt für den Endlauf am kommenden Tag.
    Das Finale am Sonntag lief in weiten Teilen des Rennens ähnlich ab wie der Vorlauf. Das Tempo war, wenn auch etwas schneller als am Vortag, immer noch sehr langsam und das Rennen taktisch geprägt. 450m vor Schluss sortierte sich dann das Feld und in der letzten Runde ging wieder die Post ab. Mit einer erneut schnellen letzten Runde um die 56s konnte ich einige der Mittelstreckler hinter mir lassen und mit einer neuen Bestzeit von 3:47,29min Platz acht belegen und somit zur Siegerehrung gehen.
    Alles in allem waren die beiden Rennen nochmal ein super Training mit entsprechendem Kick hinten raus, die eine willkommene Abwechslung zu den vorangegangenen Langstreckenrennen waren und richtig Spaß brachten.
    Insgesamt 30000 Zuschauer pilgerten bei tollem Sommerwetter am Wochenende ins Ulmer Donaustadion und sorgten dort für eine spitzen Stimmung und einen schönen Rahmen für die Deutschen Meisterschaften.
    Erfreuliche Kunde gab es auch gestern. Auf leichtathletik.de wurden die Nominierungen für die U23 EM veröffentlicht und wie erwartet ist es nun auch offiziell. Ich bin für die U23 Leichatathletik Europameisterschaft in Kaunas (LIT) über 5000m nominiert. Ich freue mich schon und kann es kaum erwarten.
    Außerdem wird uns heute, nach den guten Ergebnissen der LG TELIS FINAZ Regensburg, der Regional TV Sender TVA im Training besuchen. Möglicherweise wird ein Videobeitrag später dann auch im Web verfügbar sein.
    Ich werde derweil mal die restlichen Tage in der Heimat für ein gutes Training nutzen, denn voraussichtlich geht es schon am Wochenende los Richtung "Mission Kaunas". Zu gegebener Zeit werdet ihr aber nochmal in einem Update von mir hören.
     
    Euer
    Philipp
     

    Deutscher Meister

    29. Juni 2009

    Büttgen-FotoFühlt sich verdammt gut an, so eine Goldmedaille um den Hals, erst Recht wenn es Deutsche Meisterschaften sind, bei denen man diese überreicht bekommt! Letzten Samstag war es dann soweit. Nach der taktischen Vorbesprechung mit meinem Trainer, vor dem Aufwärmen, war klar, dass ich bis einschließlich Kilometer drei nur im Feld mitlaufen sollte, auch wenn das Tempo langsam sein würde. Die Prämisse war, das Rennen so kräftesparend wie möglich zu gestalten, um baldmöglichst wieder an der Vorbereitung für die U23 EM in Kaunas zu arbeiten. Gesagt getan. Ich hielt mich die ersten drei Kilometer zurück und rollte im Feld an Position drei mit. Je näher es aber der 3000m Marke entgegen ging, desto weniger konnte ich auch erwarten "richtig" loszulegen. Als ich dann die 3000m um die 8:41min passierte, heftete sich wie erwartet der auch für die U23 EM qualifizierte Rico Schwarz an meine Fersen, musste aber nach 600m dann abreißen lassen. So war der Weg frei zu Gold und ich beendete die letzten zwei Kilometer in 5:26min und einer weiteren U23 EM Normerfüllung von 14:08,41min, letztlich ungefährdet.
    Toll war auch die super Unterstützung von außen, egal ob aus Regensburg oder der Heimat. Die spitzen Stimmung wird auch im klasse mannschaftlichen Gesamtergebnis der LG TELIS FINANZ Regensburg mit vier Goldmedaillen, zwei Bronzemedaillen und vielen weiteren Top-Platzierungen wiedergespiegelt. Das war ein starkes Wochenende, das Laune machte!
    Vor der EM steht für mich nächstes Wochenende nun zunächst ein Unterdistanz-Start bei den Deutschen Aktiven Meisterschaften in Ulm über die 1500m an. Da ich in der kurzen Zeit nach meiner Verletzung noch keine Norm über diese Strecke laufen konnte, ermöglicht mir nun eine Ausnahmegenehmigung meines Bundestrainers den Start, den ich als Vorbereitung für die folgende Aufgabe in Kaunas als wichtigen Baustein sehe.
    Auf leichtathletik.de habe ich es nach der Vorstellung der vergangenen Wochen zum "Interview der Woche" gebracht, für Interessierte gehts hier weiter.
    Ansonsten sage ich, man sieht sich nächstes Wochenende in Ulm!
     
    Euer
    Philipp
     

    Auf geht's!

    24. Juni 2009

    Zweck-FotoEineinhalb Wochen liegt nun das fantastische Rennen von Lugano zurück und ich fühle mich spitze! Es war nicht nur ein wahnsinns Kick, sondern auch eine gehörige Portion Genugtuung, die mich die Tage nach dem Rennen durchströmten, endlich nach den ganzen Unwegsamkeiten ein ordentliches Ausrufezeichen setzen zu können.
    Nach gut einer halben Woche war ich wieder bestens erholt und habe seitdem nochmals exzellent trainieren können. Es läuft derzeit und zwar richtig!
    Dementsprechend groß ist natürlich auch meine Freude auf meine letzte U23 DM Entscheidung auf der Bahn, bevor ich dieser nächstes Jahr entwachse.
    Um 17:30 Uhr wird am Samstag der Startschuss fallen zur letzten Entscheidung des Tages, den 5000m der Junioren. Alles andere, als die Goldmedaille als Ziel auszugeben wäre wohl mehr als nur Understatement, stehe ich doch mit Abstand oben in der Starterliste, und da ich davon nichts halte, heißt es für mich ganz klar: Ich will gewinnen!
    Mein härtester Widersacher um den Sieg wird erwartungsgemäß mein Freund Rico Schwarz sein, der in dieser Saison noch nicht richtig zeigen konnte was über die 5000m in ihm steckt. Ich freue mich auf ein spannendes Rennen und kann es kaum erwarten!
    Auf geht's!
     
    Philipp

    Neue Sphären

    15. Juni 2009

    Pflieger-FotoUm es gleich vorweg zu nehmen, ich hab sie! Die U23 EM Norm über 5000m von 14:10 min ist unter Dach und Fach. Damit aber nicht genug, ich konnte beim internationalen Meeting in Lugano meine persönliche Bestleistung um elf Sekunden auf 13:54,39 min verbessern! Diese Barriere von 14 Minuten ist, auch wenn es nur eine Zahl sein mag, der Durchbruch in neue Sphären.
    Doch der Reihe nach. Nachdem ich am Donnerstag den einzigen Flug von Nürnberg aus Richtung Mailand via Berlin Tegel genommen habe, war ich gegen kurz vor halb neun Uhr abends in Mailand Malpensa. Dort sollte mich ein Shuttle in mein Hotel in Lugano bringen. Die netten Damen waren auch vor Ort, doch musste wir noch auf weitere Athleten und einen Manager, wie sich später herausstellte, warten. Dieser war schließlich der letzte von uns allen und kam stark verspätet an, was uns andere Athleten und die Shuttle Crew dazu zwang bis kurz vor Mitternacht am Flughafen auszuharren. Nachdem wir dann von einem älteren Herren in einem Kleinbus abgeholt wurden, kamen wir aber nicht auf direktem Weg ins lang ersehnte Hotelbett. Nein, stattdessen, wohl auch aufgrund einer gesperrten Straße, verfuhr sich unser Busfahrer mehrfach und statt der normalen Stunde Fahrt brauchten wir mehr als zwei. Mit der Folge, dass ich dann endlich kurz nach zwei Uhr nachts endlich ins Hotelzimmer kam.
    Glücklicherweise war der 5000m Start erst um 22 Uhr des folgenden Tages, was mir ermöglichte mich nachmittags noch ein wenig auszuruhen. Als ich dann ins Stadion kam muss ich zugeben war ich erstmal ein wenig enttäuscht. Denn trotz des in weiten Teilen gut besetzten Meetings war das Stadion nahezu komplett leer, mit viel Wohlwollen werden es vielleicht 300 Zuschauer gewesen sein.
    Allerdings tat dies den Bedingungen selbstverständlich keinen Abbruch, denn abgesehen von der mangelnden Zuschauerzahl, war der Rest perfekt. Im Stadion war es fast windstill bei 21 Grad, die Bahn war schnell und das Feld, das mich erwartete, stark.
    Sehr stark sogar, wie sich kurz nach dem Startschuss herausstellte. An vorletzter Stelle liegend ging ich die ersten beiden Kilometer in 2:42 min und 2:45 min deutlich schneller an, als den 3000er eine Woche zuvor bei der Sparkassen Gala. Obwohl Kilometer drei und vier dann bedeutend langsamer waren, durchlief ich die 3000m-Marke in 8:18 min. Kurioserweise war mir das während des Rennens gar nicht bewusst, denn im Stadionrund waren keine Uhren aufgestellt. So lief ich weitgehend alles nach Gefühl und orientierte mich an den Runden-Splits meines Vaters und des schweizer Bundestrainers Fritz Schmocker. Danke dafür!
    Im vierten Kilometer lief ich dann schließlich auf den schweizer Olympioniken Philipp Bandi auf und ging vorbei. Ab diesem Zeitpunkt war klar, dass ich das bis ins Ziel nicht mehr abgeben wollte. Mit einem fünften Kilometer von 2:44 kam ich dann knapp hinter einem Italiener ins Ziel und wusste zunächst gar nicht wie es um mich stand. Kurz darauf war allerdings klar, dass ich weit unter der DLV Vorgabe für die U23 EM geblieben bin und als dann meine Zeit von 13:54,39 min bestätigt wurde, war ich natürlich nicht nur baff, sondern verständlicherweise auch überglücklich. Nach meiner Vorgeschichte der letzten Monate, wäre ich allein mit einer Qualifikation schon mehr als happy gewesen, dass ich mich mit dieser Zeit momentan aber gleich auf dem siebten Platz der europäischen U23 Bestenliste einsortieren sollte, übertrumpft natürlich alles. Nebenbei bedeutet diese 13:54 min aber auch Platz zwei der aktuellen deutschen Bestenliste, Platz eins der deutschen U23 Bestenliste und Oberpfalz- und Vereinsrekord für die LG TELIS FINANZ Regensburg.
    Im Rennen belegte ich damit den 8. Platz, gewonnen wurde das Rennen von dem Eritreaer Issak Sibahtu in 13:24,10 min.
    Jetzt heißt es für mich aber erstmal, auf dem Boden bleiben, nichts übertreiben und fokussiert weiterarbeiten. Die letzten Tage galten voll und ganz der Regeneration, mein nächster Start wird erst wieder in zwei Wochen sein. Dann aber erneut über die 5000m, die deutschen Junioren (U23) Meisterschaften in Göttingen rufen.
    Last but not least möchte ich mich bei allen jenen bedanken, die mich die letzte Zeit so toll unterstützt und an mich gelaubt haben und natürlich auch bei den vielen Gratulanten für die tollen Glückwünsche.
    Ein Interview mit meinem Verein findet ihr auf unserer Vereins-Website.
     
    Euer
    Philipp
     

    Comeback

    8. Juni 2009

    Lutz-FotoEndlich ist es doch noch so weit! Ich stand wieder auf der Bahn ... für ein Rennen. Er war wahrlich beschwerlich, der Weg, der die letzten Monate vor mir lag und umso erleichterter bin ich jetzt, nach 5 Wochen des Laufens, dass mein Test gestern über 3000m bei der Regensburger Sparkassen Gala mehr als geglückt ist.
    Vor den 5000m kommenden Freitag in Lugano hatten mein Trainer und ich einen 3000m Testlauf angesetzt, um mir wieder ein wenig Rennpraxis zu ermöglichen und natürlich um einen Standpunkt zu erhalten, wo ich derzeit stehe. Nach der Prämisse nicht "auskotzen" sollte ich die 3000m im Bereich von 8:15 min laufen. Nachdem ich aber kurz nach Kilometer eins auf mich allein gestellt war, ist meine Endzeit von 8:10,71 min umso höher einzuschätzen, da ich fortan das komplette restliche Rennen allein für die Pace sorgen musste, den letzten Kilometer aber trotzdem noch relativ locker in 2:40 min abspuhlen konnte. Lediglich ein Italiener blieb mir bis circa 800m vor Schluss noch an den Fersen, fiel dann aber weit zurück und somit war mein Weg frei für einen ungefährdeten Sieg. Natürlich ein geiles Gefühl vor einer begeisternden Kulisse im heimischen Stadion.
    Bilder von meinem Rennen findet ihr im Media-Bereich, bewegte Bilder von der Gala gibts hier.
    Sollte am Freitag in der Schweiz nicht alles schief gehn, bin ich mir sicher, dass ich die Norm für die U23-EM laufen werde.
    Ihr werdet von mir hören.
     
    Euer
    Philipp

    Getting ready

    2. Juni 2009

    Langsam komme ich wieder in Fahrt. Das Training läuft jetzt nach gut einem Monat sehr gut und ich bin zufrieden mit dem, was ich bisher ins Trainingsprotokoll schreiben konnte. Die Tempoläufe, die auf die 5000m ausgerichtet sind, ließen sich bisher ganz gut an und meine Dauerlaufqualität derzeit überrascht mich, um ehrlich zu sein. Nachdem die letzte Woche sowohl von der Internsität, als auch was den Umfang betrifft eine exzellente war, werde ich diese Woche etwas piano machen. Morgen wird nochmal eine Tempoeinheit anstehen und dann freue ich mich auch schon auf meinen Saisoneinstand am kommenden Sonntag beim Heimspiel, der Regensburger Sparkassen Gala.
    Entgegen den ersten Plänen haben mein Trainer Kurt Ring und ich uns doch gegen einen Start über 1500m entschieden und setzen jetzt doch auf ein 3000m Rennen. Allerdings soll dieser 3000er lediglich als Testlauf, was das Renntempo betrifft, für meinen Start über 5000m beim internationalen Meeting in Lugano die Woche darauf, am 12. Juni, dienen.
    Wer Zeit und Lust hat sollte sich am Sonntag auf alle Fälle ins Regensburger Uni-Stadion begeben, denn dort erwartet ihn hochklassige Leichtathletik mit vielen WM-Normwettkämpfen. Wer verhindert sein sollte, braucht nicht traurig zu sein. Zum ersten Mal wird das Hauptprogramm ab 15 Uhr Live im Internet per Online-Stream zu sehen sein. Zu gegebener Zeit solltet ihr also hier mal reinschauen.
    Viel Spaß!
     
    Philipp

    Ich will

    20. Mai 2009

    ... zur U23-EM! Wie ich ja schon berichtet hatte, habe ich die EM-Geschichte trotz meiner Stressfraktur im linken Kreuzbein nicht abgeschrieben. Vielmehr befinde ich mich seit jetzt knapp drei Wochen wieder im Lauftraining. Auch wenn ich nur zu gut weiß, wie schwer aller Anfang ist, ist man doch jedesmal wieder ein klein wenig überrascht. Spaß beiseite, auch wenn ich zu Beginn mit 20' auf dem Rasen angefangen habe, laufe ich jetzt schon wieder Dauerläufe und Fahrtspiele um die Stunde und auch erste, wenig intensive Tempoläufe mit leichten Turnschuhen, habe ich hinter mir. Zwar würde jeder Reha-Coach die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und auch mein Rücken zwickt schon noch hier und da, ganz zu schweigen von anderen Wehwehchen, bleibt mir leider gar keine Zeit die Sache ruhiger anzugehen, will ich mir die Chance für die U23-EM noch erhalten. Denn schon am 12. Juni ist mein 5000m Rennen in Lugano, mangels Alternativen in Deutschland, eingeplant. Da ist nicht mehr viel Zeit hin, genaugenommen noch zweieinhalb Wochen in denen gut trainiert werden kann. 5 Tage zuvor will ich nämlich noch einen harten Reiz über 1500m bei der Sparkassen Gala in Regensburg setzen. Es wird also knapp, aber momentan sieht die Sache ganz passabel aus und es hält alles. Danke auf diesem Wege an Dr. Marr aus der Bad Abbacher Asklepios Klinik und das RFZ mit seinen Physios und Trainern, die mich bei meinem, zugegebener Maßen etwas verrückten Unterfangen, unterstützen.
    Für die, die es interessiert, möchte ich noch auf ein kleines Portrait über meine Wenigkeit hinweisen, das meine Athletenhaus-Mitbewohnerin Christiane Danner für unsere Vereinshomepage geschrieben hat, schaut rein.
    Stay focused!
     
    Euer Philipp
     

    ULTRA SPORTS

    15. Mai 2009

    Es geht Schlag auf Schlag. Nachdem ich erst vor kurzem meinen neuen Trikotsponsor bekanntgeben konnte, freue ich mich heute eine weitere Partnerschaft veröffentlichen zu können. ULTRA SPORTS dürfte vielen Ausdauersportlern ein Begriff sein, ist das Unternehmen für Sport-Nahrungsergänzung in Sportlerkreisen doch längst bekannt. ULTRA SPORTS, mit Sitz in Kusterdingen bei Tübingen, unterstützt neben meiner Wenigkeit viele namhafte Sportler wie beispielsweise den Triathlon Olympiasieger Jan Frodeno, Triathlon Weltmeister Daniel Unger oder auch Läufer, wie die mehrfachen Deutschen Meister Arne Gabius, Wolfram Müller und Filmon Ghirmai. Ich freue mich über diese Partnerschaft sehr, da neben deren Produkten natürlich auch der Rat und das Wissen von Herrn Dr. Feil in Hinsicht auf Ernährungsberatung sehr wertvoll ist. Ich sehe das Ganze als weiteren Puzzle-Stein im Gebilde Leistungssport, der mir weitere Professionalisierung ermöglicht und sichert. Auf dass unsere Partnerschaft von Erfolg begleitet werde.
     
    Euer Philipp

    Schwabenstolz

    11. Mai 2009

    Endlich ist es soweit. Ich habe meinen ersten privaten Trikotsponsor gefunden. Schwabenstolz heißt das Unternehmen, dass mich dieses sowie kommendes Jahr begleiten und unterstützen wird. Das Ehninger Traditionsunternehmen von 1932, hat heute seinen Sitz in Gundelsheim und weckte schon seit einiger Zeit mein Interesse. Es freut mich natürlich sehr, dass Schwabenstolz seinerseits großes Interesse zeigte und auch angesichts der Finanzkrise weiter an seinen Plänen festhielt. Nach Monaten der Vorbereitung und Besprechung ist es nun fast so weit. Mein Wettkampfequipment ist bedruckt und wird in den nächsten Tagen bei mir eintreffen. Wenn alles klar geht werde ich dann am 07.06. im heimischen Uni Stadion in Regensburg zur alljährlichen Gala also mein neues Trikot einweihen. Mit Schwabenstolz auf meiner Brust. Die Sommersaison kann kommen.
     
    Euer Philipp
     

    Management

    3. Mai 2009

    Es ist ein Weilchen her, seitdem ich mich das letzte Mal, da noch aus dem "Trainingslager" in Italien, gemeldet habe. Aber natürlich habe ich die Zeit des "Füßehochlegens" nicht einfach nur verstreichen lassen. Vielmehr freue ich mich, dass ich nun doch endlich, nach langer Suche, die passende Managementagentur für mich gefunden habe. Jochen Habermaier heißt der Mann, der sich mit Habermaier SportConsulting selbstständig gemacht hat und unter anderem Athleten wie den Triathleten Daniel Unger und die Leichtathleten Carolin Nytra und Fabian Schulze betreut. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und nach einem ersten Telefonat beschlossen wir kurzfristig ein Treffen in Regensburg. Wir waren uns schnell einig, da weder er noch ich unrealistische Vorstellungen haben und ich hoffe für die nächsten zwei Jahre auf eine tolle Zusammenarbeit. Das Ganze lässt sich jetzt schon sehr gut an. Nach meiner Verletzung wird es in Deutschland kein entsprechendes 5000m Rennen mehr geben, bei dem ich die U23 EM Norm in Angriff nehmen kann und Jochen besorgte mir kurzerhand einen Startplatz beim internationalen Meeting in Lugano am 12. Juni. Somit steht jetzt also fest, wann und wo ich dann über die 5000m in den Sommer starten werde. Ich freue mich jetzt schon darauf und kann es kaum erwarten.
     
    Philipp

    Ups and Downs

    11. April 2009

    Leistungssport verläuft leider nie linear. Auch bei mir nicht. Ich weiß es ist einige Zeit her seit meinem letzten Eintrag nach der Cross DM, aber in dieser Zeit ist viel passiert und ich brauchte auch ein bisschen Abstand um jetzt alles nüchtern zusammenzufassen. Keine Frage, mein Erfolg bei der Cross DM kam unerwartet für mich, nach Wochen des Alternativtrainings und wenig Laufens. Aber gerade dieser Erfolg ließ schon die Vermutung zu, dass sich die Wochen des alternativen Schindens doch ausgezahlt hatten und mein Trainer und ich waren nach erster Überraschung dann sehr gespannt auf die Leistungsdiagnostik am Dienstag danach im IPS / RFZ bei Dr. Möckel. Das Ergebnis bestätigte dann schließlich unsere Vermutung und ich lieferte dort bei weitem den besten Laktattest ab, den ich je absolviert habe. Mit diesen Ergebnissen in der Hand und jeder Menge Optimismus und Euphorie im Rücken schmiedeten mein Trainer und ich schon die ersten Pläne für die anstehende Bahnsaison. Die Vorfreude auf das Trainingslager in Italien war groß und universitäre Pflichtaufgaben so gut wie abgeschlossen. Doch mittwochs und donnerstags hatte ich dann schon das Gefühl von Verspannungen im Lendenwirbelbereich und freitags nach einer anspruchsvolleren Einheit waren die Probleme im linken Lendenwirbel- und ISG-Bereich so stark, dass ein Auslaufen schon nicht mehr möglich war. Nach Tagen in physiotherapeutischer und ärztlicher Behandlung und keiner Besserung, schuf eine Kernspin- und Computertomographie Klarheit. Die vermeintlichen ISG Probleme stellten sich als Stressfraktur im linken Kreuzbein heraus und das Ostertrainingslager war somit abgehakt. Es ist scheinbar immer noch nicht ganz einfach, meinen für Leistungssport noch recht jungen Körper, an Langstreckentraining zu gewöhnen, selbst wenn Leser dieser Seite ja verfolgen konnten, dass mein Training diesen Winter alles andere als Laufen auf hohem Niveau war. Aber auch wenn drei bis vier Wochen verordnetes Sportverbot im ersten Moment (ok auch im zweiten ... ) schrecklich klingen, ist alles halb so wild. Ich sehe der Bahnsaison nach wie vor gelassen entgegen. In drei Wochen wird ein weiterer Kernspin-Termin ins Auge gefasst um den Heilungsprozess zu kontrollieren. Sollte da alles wie erwartet aussehen, werde ich mit Alternativtraining und leichtem Reha-Lauftraining wieder einsteigen können. Natürlich werde ich nicht wie geplant im Mai in die Saison einsteigen und auch nicht die U23 EM Norm über 5000m in Koblenz in Angriff nehmen, aber ich denke an ein 5000m Rennen Anfang bis Mitte Juni, also alles noch im Nominierungszeitraum. Dass ich jetzt doch hier im schönen Cervia in Italien bin liegt vor allem an der tollen Atmosphäre in meinem Verein, der exzellenten Betreuung auch in diesen Zeiten und nicht zuletzt daran, dass man hier auch immer wieder Freunde aus ganz Deutschland, speziell aber auch aus der schwäbischen Heimat trifft. Diesen wünsche ich auf diesem Weg noch ein erfolgreiches Trainingslager. Ansonsten bleibt mir zunächst nicht viel mehr, als die Beine ruhig zu halten, zu entspannen und die Sonne zu genießen. Ich zähle schon die Tage bis es endlich heißt ich darf die Laufschuhe wieder schnüren. Die Tage sind zählbar.
    Schöne Grüße aus bella Italia.
     
    Euer
    Philipp

    Unverhofft kommt oft!

    15. März 2009

    Lutz-Foto"Wow! Was für ein Rennen!" sind wohl die ersten Gedanken, die mir in den Sinn kommen, wenn ich an das Rennen gestern denke. Hätte mir im Vorfeld der Deutschen Cross-Meisterschaften jemand gesagt ich würde deutscher Vize-Meister, nach dieser Wintervorbereitung mit viel auf und vorallem ab, hätte ich ihn vermutlich ausgelacht. Nachdem sich in den letzten 1 1/2 Wochen andeutete, dass sich meine Form erstaunlicherweise in sehr kurzer Zeit wieder beachtlich entwickelte, war eine Top-8 Platzierung die Zielsetzung für das Rennen in Ingolstadt. Dass es in dem Rennen der Junioren über 7,1km zu Platz 2,  mit 22:42min, nur 1s hinter Sieger Alexander Hahn kommen würde, war im Vorfeld in keinster Weise zu erwarten und sorgte daher für eine gelungene Überraschung. Danke hierbei auch an alle, die mich tatkräftig vor Ort unterstützt und angefeuert haben, meine Eltern, mein Trainer und seine Frau, meine Vereinskollegen und ihre Familien, meine Sindelfinger Freunde und alle sonstigen, ihr wart echt super! Abgerundet hat das Ganze natürlich neben der Bombenstimmung, dem super Wetter und der tollen und anspruchsvollen Strecke, der 1. Platz in der Mannschaftswertung mit meinen Freunden Sebastian Zundler und Jonas Zweck. Starkes Stück Jungs! Tolle Ausbeute mit Einzel-Silber und Mannschafts-Gold, denn auch wenn ich bisher bei jeder Deutschen Cross-Meisterschaft mit einer Medaille heimgefahren bin, war es meine erste Einzelmedaille und in Verbindung mit diesem Mannschaftserfolg natürlich schlichtweg der Hammer. Wer sich ein paar bewegte Bilder der Cross DM anschauen möchte sollte mal hier vorbeischauen.
    Nach dem Rennen bin ich dann noch für einen Abstecher in meine schwäbische Heimat gefahren und habe heute mit meiner Freundin den Tag genossen und zur optimalen Regeneration in Therme und Sauna entspannt.
    Bleibt eigentlich nur noch ein kleiner Ausblick für die nächsten Tage. Ich werde morgen, nach einigen Terminen hier in Ehninger Umgebung, abends wieder in Regensburg ankommen. Denn am Dienstag Morgen steht gleich schon eine Leistungsdiagnostik auf dem Plan und Freitags werden ich und weitere LG Athleten beim "Start your Career-Day" unseres Vereinssponsors, der TELIS FINANZ AG, vorbeischauen. Interessierte sind natürlich herzlich eingeladen sich das Ganze, ab 14 Uhr in deren Firmenzentrale anzusehen.
     
    Philipp

    XC Time

    11. März 2009

    XC - diese zwei Buchstaben sind die amerikanische Abkürzung für "Cross Country (Running)". Es geht also dem deutschen Cross Finale entgegen. Am Samstag, um 14:30 Uhr, fällt dann der Startschuss in Ingolstadt für die Entscheidung der Junioren über 7,1km und ich werde an der Linie stehen. Das Training seit den Bayerischen Cross lief super und auch wenn mein Winter wieder einmal turbulent war freue ich mich jetzt wirklich auf die Deutschen Cross Meisterschaften. Es ist für mich nicht nur das Finale, sondern auch gleichbedeutend mit dem Ende des Winters und dem Anfang der unmittelbaren Sommervorbereitung und ich freue mich auf beides.
    Man sieht sich in Ingolstadt.
     
    Philipp

    Bayerische Cross-Meisterschaften

    1. März 2009

    Zweck-FotoHeute fanden in Markt Indersdorf die Bayerischen Cross-Meisterschaften statt. Am Start war ich über die Mittelstrecke der Männer, die gleichzeitig auch Wettkampfstrecke der Junioren (U23) war. Das warme Wetter der letzten Tage verwandelte die selektive Strecke in ziemlich tiefes Geläuf, knöcheltiefer Morast wohin man schaute, ein langer steiler Anstieg und mehrere 180° Kurven rundeten das Ganze ab.  Allerdings sollte in Anbetracht der "harten" Bodenbedingungen und der anspruchsvollen Strecke, die Streckenlänge etwas in Zweifel gezogen werden. Das meine Zeit von 7:44min für die 3km Mittelstrecke wohl kaum ernstzunehmen ist, steht außer Frage.
    Im Rennen konnte ich mir dann im Spurt den 2. Platz der Männer, 1s hinter Sebastian Hallmann und 1s vor meinem Vereinskollegen David Lorbacher sichern, was auch gleichbedeutend mit dem 1. Platz der Junioren war. Dazu kam dann noch der 2. Platz der Männermannschaft, die neben David und mir noch Sebastian Zundler ergänzte, sowie der 1. Platz mit unserer Juniorenmannschaft zu der Sebastian und Jonas Zweck gehörten.
    Vier Medaillen, 2x Gold und 2x Silber - alles in allem konnte ich mit diesem Rennen aus dem vollen Training doch ganz zufrieden sein!? Ja, im Prinzip schon, allerdings war die Sache zugegebener Maßen heute noch etwas zäh. Gut, es wäre ja auch vermessen gewesen, nach der jetzt vierten Trainingswoche wieder die Welt einreissen zu wollen, aber das mit der Geduld ist bekanntlich so ein Thema für sich. Es passt ja eigentlich alles, mein Trainer ist zufrieden mit mir, in Hinblick auf die Deutschen Cross-Meisterschaften, in Ingolstadt, in zwei Wochen läuft es wieder ganz gut und die Zeit bis dahin werde ich nutzen.
    Also bleibt sauber!
     
    Euer
    Philipp

    Eis, Schnee, Tempoläufe

    22. Februar 2009

    Langsam finde ich den viel gerühmten Flow wieder. Ich muss zugeben die ersten ein – zwei Wochen habe ich mich schon etwas schwer getan wieder in regelmäßiges Lauftraining zu finden und hatte mit den üblichen „Kinderkrankheiten“ zu kämpfen.
    Aber nachdem sich mein Körper nun auch wieder an das Training anpasst, „rollen“ die Dauerläufe wieder ganz gut und bringen dann natürlich auch jede Menge Spaß.
    Das Wetter ist hier in Regensburg allerdings wie fast überall im süddeutschen Raum für Lauftraining eher, sagen wir mal, suboptimal.
    Eis und Schnee wohin man schaut. Das hat mich aber nicht daran gehindert letzten Mittwoch endlich mal wieder eine erste Tempoeinheit im Park zu trainieren, was ich wirklich sehr vermisst habe. Gibt es schönere Trainingseinheiten als Tempoläufe?! Abgerundet hab ich die Woche dann zu Hause, in der schwäbischen Heimat, mit einem tollen langen DL durch die verschneite Landschaft.
    Ich bin wieder auf dem richtigen Weg und nächsten Sonntag stehen dann erst einmal die Bayerischen Cross Meisterschaften an, die ich als ersten und letzten kleinen Test vor den Deutschen Cross Meisterschaften Mitte März nehmen werde, bevor es dann endlich ins lang ersehnte, hoffentlich warme, Trainingslager nach Italien geht.
    Bleibt bei dem Wetter auf den Beinen und gesund.
    Philipp

    Es geht wieder aufwärts ...

    3. Februar 2009

    Die ersten Laufeinheiten liegen inzwischen wieder hinter mir. Bis es soweit war hat es nun doch einige Zeit gedauert. Seit dem Cross in Lausanne habe ich einen wahren Diagnose - und Behandlungsmarathon hinter mir. Danke dafür noch an Dr. Marr, Dr. Möckel, Fr. Beck,  Axel Stahl und Harald Kogel, die sich so für mich eingesetzt haben!
    Das Rennen des Deutschen Cross Cups und gleichzeitig U23-Ländervergleichs, kommendes Wochenende in Neukirchen, musste ich allerdings leider trotzdem absagen. Die nächsten Wochen ist erst einmal dosiertes Aufbautraining angesagt und sollte alles gut verlaufen sind die Starts bei den Bayrischen Crossmeisterschaften, am 01.03. in Markt Indersdorf, und den Deutschen Crossmeisterschaften, am 14.03. in Ingolstadt, nach wie vor eingeplant.
    Bis dahin sind es bekanntlich noch ein paar Wochen, in denen ich den Rest der noch ausstehenden Uni-Klausuren schreiben und ansonsten systematisch wieder in den Trainingsalltag einsteigen werde, dass ich bald wieder "back on track" bin.
     
    Euer Philipp

    Cross de Vidy Lausanne

    17. Januar 2009

    Ob das Glas halb voll oder halb leer ist, ist bekanntlich eine berühmte Frage.
    Ähnlich verhält es sich mit meinem Kurztrip in die "Schwiiz" zum U23 Cross Ländervergleich nach Lausanne zu dem mich der DLV nominierte.
    Klar war nicht zu erwarten, dass ich allen nach nunmehr gut 6 Wochen grippe- und knieverletzungsbedingter Pause, bzw. Alternativtraining, davonlaufe, aber man hofft ja dann doch, dass etwas von der Form von vor der Cross EM übrig geblieben ist.
    Aber trotz intensiver Bemühungen macht mein rechtes Knie leider immernoch Faxen und lässt regelmäßiges Lauftraining nicht zu. Das spiegelte dann eben auch das Ergebnis vom Samstag wieder.
    Der Cross in Lausanne war schwer, weniger vom Profil, mehr durch den tiefen Boden und da zusätzlich zu den besten deutschen und schweizer U23 Läufern auch noch ein bunt gemischtes internationales Militärmannschaftsensemble vor Ort war, war für starke Konkurrenz gesorgt.
    Letztendlich lief ich als gesamt 17. nach harten 8km in 27:17 min und einem 8. Platz in der U23 Wertung ins Ziel.
    Was soll man nun davon halten? Halb voll oder halb leer? Schwierig. Im speziellen, weil man selbst ja nie emotional neutral ist.
    "Hülft ja nix" würde man hier in Bayern sagen. Fakt ist, als nächstes muss das Knie ersteinmal in Ordnung kommen, bevor man auch nur im entferntesten an weitere Rennen denken kann. Deshalb werde ich mir geplante Starts bis auf weiteres erst einmal offen halten.
    Kann ich ersteinmal wieder ohne Probleme laufen, kommt der Rest von selbst und zwar schnell!
     
    Euer Philipp